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Politik im Rest der Welt Höcke kämpft um Platz in der AfD
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20:10 18.02.2017
Arnstadt

Thüringens vom Parteiausschluss bedrohter AfD-Landeschef Björn Höcke geht in die mediale Offensive: In einem „Spiegel“-Interview und auf einem Thüringer Landesparteitag der AfD gestand er nach seiner umstrittenen Rede zur deutschen Erinnerungskultur Fehler ein. „Ich habe ein großes, ein wichtiges Thema leider in einer Bierzeltrede vergeigt“, sagte Höcke gestern auf dem Parteitag in Arnstadt. Er sei in eine falsche Tonlage gefallen, habe Interpretationsspielräume bei einem zentralen deutschen Thema zugelassen. „Das war ein Fehler. Dafür möchte ich mich hier entschuldigen“, sagte er. Ähnlich hatte er sich in dem Magazin ausgelassen.

Der Bundesvorstand hatte am Montag ein Parteiausschlussverfahren gegen Höcke beschlossen und damit auf dessen Rede in Dresden reagiert. Höcke, der nicht für den Bundestag kandidieren wollte, bekräftigte aber auch, er habe nicht gegen das Parteistatut verstoßen, ein Ausschluss sei nicht gerechtfertigt. Rückendeckung bekam Höcke nicht nur von der großen Mehrheit der Thüringer Basis. AfD-Bundesvize Alexander Gauland kritisierte das Ausschlussverfahren als politische Dummheit.

Sachsen-Anhalts AfD-Landeschef André Poggenburg erklärte, es gehe bei dem Streit um Höcke in erster Linie um die Frage, ob die AfD schnell koalitionsfähig werde oder sich damit Zeit lasse. Er sei wie Höcke für letzteres

LN

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