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Image der Beamten wird besser

Berlin Image der Beamten wird besser

Umfrage: Bürger wollen keine weiteren Privatisierungen.

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Beamtenbund-Vorsitzender Klaus Dauderstädt.

Berlin. Von wegen ausufernde Bürokratie, langsam mahlende Verwaltungsmühlen und Staatsdiener, die auf unsinnigen Vorschriften herumreiten. Zumindest im Ansehen der Bürger haben die deutschen Beamten in den letzten Jahren überraschend deutlich zugelegt, wie eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Deutschen Beamtenbundes (DBB) ergab. Drei Viertel der Deutschen bescheinigten den Beamten demnach, pflichtbewusst, verantwortungsbewusst und zuverlässig zu sein.

„Der öffentliche Dienst hat ein gutes Ansehen, das darf nicht gefährdet werden“, sagte gestern der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (DBB), Klaus Dauderstädt, bei der Vorstellung der Studie in Berlin. 87 Prozent der Behördenbesucher gaben demnach an, sie seien freundlich behandelt worden und auf qualifizierte Staatsdiener gestoßen. Nur noch 46 Prozent der Befragten halten die Beamten für stur, 36 Prozent für arrogant und nur 16 Prozent gar für überflüssig. Das Bild ist insgesamt positiver als 2012, als die Bürger wegen der Streiks im öffentlichen Dienst vorübergehend etwas schlechter über die Staatsvertreter dachten. Im Osten war das Ansehen des Beamten allerdings etwas weniger hoch als im Westen.

Der Nationalstaat wird scheinbar in Zeiten der Globalisierung wieder wichtiger. Nur noch 13 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass der Markt alles richten werde — 76 Prozent plädieren für einen starken Staat, der die Bürger vor ausufernden Entwicklungen schützen könne. Sprachen sich 2007 noch 24 Prozent für weitere Privatisierungen öffentlicher Dienstleistungen aus, sind es heute nur noch zwölf Prozent. Umgekehrt wünschen mittlerweile 24 Prozent der Befragten, dass privatisierte Dienstleistungen wieder in die öffentliche Hand überführt werden sollten. 2007 waren es nur 19 Prozent.

Antje Schroeder

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