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Politik im Rest der Welt Joachim Herrmann will nicht nach Berlin
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05:00 07.11.2018
„Fühle mich meinem Mandat in Erlangen verpflichtet“: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann will nicht Seehofer-Nachfolger werden. Quelle: dpa
Berlin

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will im Falle eines Rücktritts von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nicht ins Bundeskabinett wechseln. „Ich habe mich erneut um ein Landtagsmandat beworben, und die Wählerinnen und Wähler in meinem Stimmkreis Erlangen haben mir dieses Mandat wieder gegeben. Dem fühle ich mich verpflichtet“, sagte Herrmann dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Der bayerische Innenminister war 2017 Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl. Sein Name fiel in den vergangenen Wochen immer wieder, wenn es um einen möglichen Nachfolger für den in die Kritik geratenen CSU-Chef und Bundesinnenminister Seehofer ging. Hermann gilt in Sicherheitskreisen als besonnen und erfahren. Kritiker schätzen sein überlegtes Handeln und seine unaufgeregte Art in Krisensituationen wie nach dem Anschlag von München, dem Sprengstoffanschlag von Ansbach oder dem Anschlag auf eine Regionalbahn in Würzburg.

Von Jörg Köpke/RND

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