Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Kieler Innenminister für Verzicht auf Winterabschiebestopp

Kiel Kieler Innenminister für Verzicht auf Winterabschiebestopp

Angesichts der Probleme bei der Bewältigung des Flüchtlingsandrangs will Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt auf einen Winterabschiebestopp wie im vergangenen Jahr verzichten.

Voriger Artikel
Fähre vor Kos nimmt erste Flüchtlinge auf
Nächster Artikel
Mazedonien kapituliert vor Flüchtlingsansturm

Studt erwartet für dieses Jahr noch mehr Asylbewerber, als derzeit im Gespräch sind. Bisher geht die offizielle Prognose von 450 000 neuen Anträgen aus.

Quelle: Boris Roessler

Kiel. Angesichts der Probleme bei der Bewältigung des Flüchtlingsandrangs will Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt auf einen Winterabschiebestopp wie im vergangenen Jahr verzichten.

Die Ausländerbehörden des Landes würden auch künftig in jedem Einzelfall prüfen, ob eine Ausreise unter humanitären Gesichtspunkten in Sicherheit und Würde möglich sei, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Aber: „Um die Integrationsperspektive für die vielen hierbleibenden Flüchtlinge von heute und Mitbürger von morgen nicht zu gefährden, spreche ich mich in der derzeitigen Situation dafür aus, dass Schleswig-Holstein keinen Alleingang beim Winterabschiebungsstopp macht“, sagte Studt.

Er halte an dem Ziel fest, Menschen mit schlechter Bleibeperspektive nicht in die Kommunen zu verteilen, erklärte der Kieler Minister weiter. Dies sei aber nur zu erreichen, wenn die Asylverfahren spürbar beschleunigt würden. Nur daran sei die Frage zu messen, ob alle Westbalkan-Länder gesetzlich zu sicheren Herkunftsländern erklärt werden sollten, wie die Union dies will. „Sollte dies notwendig sein, sollten auch wir als Land Schleswig-Holstein auf einen gemeinsamen Weg aller Länder einschwenken.“

Zugleich erwartet Studt für dieses Jahr noch mehr Asylbewerber, als derzeit im Gespräch sind. Bisher geht die offizielle Prognose von 450 000 neuen Anträgen aus. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will in wenigen Tagen eine neue, höhere Zahl bekanntgeben. Bayern rechnet mit 600 000. Studt sagte, nach neuesten Berechnungen müsse sich sein Land auf bis zu 25 000 Neuzugänge einstellen. Hochgerechnet nach dem bundesweiten Verteilerschlüssel würde das insgesamt weit mehr als 700 000 bedeuten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik im Rest der Welt
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. Klicken Sie hier, um die Galerie für den Januar 2018 zu sehen!

Was halten Sie von der Idee, wieder mehr Hochhäuser zu bauen?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr