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Politik im Rest der Welt Krebstote in Klinik: Gröhe fordert Konsequenzen
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20:18 06.08.2016

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (Foto, CDU) hat nach den Todesfällen bei Patienten eines alternativen Krebszentrums am Niederrhein Konsequenzen gefordert.

„Die Verabreichung von Substanzen, die nicht als Arzneimittel zugelassen sind und die sich erst in einer experimentellen Grundlagenforschung befinden, ist nicht vertretbar“, so Gröhe. Dies gelte auch dann, wenn Patienten diese Methode ausdrücklich wünschten. „Es ist richtig, dass die zuständigen Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden diese Fälle zügig aufklären.

Nach dem Tod von drei Patienten in dem Krebszentrum bemühen sich deutsche und niederländische Behörden gemeinsam um Aufklärung. Ende Juli waren innerhalb von drei Tagen zwei Frauen und ein Mann gestorben, die in der Praxis in Brüggen-Bracht nahe der niederländischen Grenze behandelt worden waren. Die Stiftung Patientenschutz erklärte hingegen, Gröhe trage die Verantwortung dafür, „dass hierzulande von selbsternannten Heilmeistern keine Mittel verabreicht werden, die den Menschen schaden“.

LN

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