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Politik im Rest der Welt Linke uneins: Wie weit geht man auf SPD und Grüne zu?
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22:19 28.08.2013

Bernd Riexinger lockt: Mit einem Zweijahreshoch von 10 Prozent (plus zwei) in der jüngsten Forsa-Umfrage im Rücken machte der Linke-Chef SPD und Grünen d reieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl das bisher weitreichendste Angebot. „Wenn es nach dem 22.9. eine Mehrheit gegen (Kanzlerin Angela) Merkel gibt, dann schließe ich ausdrücklich keine Option aus“, sagte er der „Berliner Zeitung“ — also auch nicht die Möglichkeit, eine rot-grüne Minderheitsregierung zu tolerieren.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann, warf Riexinger umgehend „Stalking“ vor. SPD und Grüne schließen eine Zusammenarbeit mit der Linken auf Bundesebene strikt aus — auch ein Tolerierungsmodell, wie es von 2010 bis 2012 in NRW praktiziert wurde.

Aber nicht nur SPD-Politiker reagierten ablehnend auf Riexingers Vorstoß: „So etwas Halbgewalktes“ wie eine Tolerierung werde es nicht geben, so Linken-Fraktionschef Gregor Gysi. Man müsse „den Bürgern klipp und klar sagen, ob die Linke nun Regierung oder Opposition ist“.

Das Problem von Rot-Grün: Angesichts ohnehin schon schwacher und weiter bröckelnder Umfragezahlen wird eine rot-grüne Koalition immer unwahrscheinlicher. Rot-Grün liegt mit 43 Prozent weiter hinter Schwarz-Gelb (41 + 5). Nicht im Parlament wären laut Forsa mit je 3 Prozent Piraten und Alternative für Deutschland (AfD).

LN

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