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Politik im Rest der Welt Mehr Babys und weniger Tote: Geburtendefizit bleibt trotzdem
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10:02 15.11.2017
Babys liegen nebeneinander auf einer Neugeborenenstation. Quelle: Waltraud Grubitzsch/archiv
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Wiesbaden

Der Babyboom in Deutschland hält an. Seit 2011 gibt es jedes Jahr mehr Geburten. Rund 792 000 Kinder kamen 2016 in der Bundesrepublik zur Welt, das waren 55 000 Neugeborene (7,4 Prozent) mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Die Zahlen sind noch vorläufig. Die Ehe liegt auch im Trend: Die Zahl der Eheschließungen steigt jedenfalls seit 2013. Etwa 410 000 Paare gaben sich 2016 das Ja-Wort. Das waren 10 000 oder 2,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Die Zahl der Sterbefälle ist im Jahresvergleich dagegen zwar zurückgegangen, steigt nach Einschätzung der Statistiker aber tendenziell. Rund 911 000 Menschen sind 2016 gestorben, das waren ungefähr 14 000 oder 1,5 Prozent weniger als 2015. Damit sind jedoch erneut mehr Menschen gestorben als geboren wurden. Diese Lücke betrug gerundet 118 000 und war damit um ungefähr 70 000 kleiner als 2015.

dpa

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