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Mehr als 90 IS-Kämpfer getötet

Kabul Mehr als 90 IS-Kämpfer getötet

Megabombe der USA offenbar verheerender als angenommen.

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In Trümmern: Zwei Männer in der Ortschaft Asad Khil (Achin Distrikt, Afghanistan) in den Überresten eines zerstörten Hauses.

Quelle: Foto: Rahmat Gul/dpa

Kabul. Der von den USA in Afghanistan abgeworfenen Riesenbombe sind deutlich mehr Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat zum Opfer gefallen als zunächst angenommen. Die Bombe vom Typ GBU-43 habe mindestens 94 ISKämpfer getötet, darunter vier Kommandeure, teilte die Regionalregierung der Provinz Nangarhar gestern mit. Zunächst hatte die Zentralregierung von 36 getöteten Islamisten berichtet. Die Region gilt als Geburtsstätte des IS in Afghanistan. Die Regierung in Kabul erklärte, bei dem Angriff sei eine wichtige IS-Kommandozentrale völlig zerstört worden.

Die Bombe habe einen 300 Meter langen Tunnel vernichtet. Das US-Verteidigungsministerium konnte Angaben über Opfer nicht bestätigen.

Die GBU-43 ist auch bekannt als „Mutter aller Bomben“. Sie gilt mit mehr als 8000 Kilogramm Sprengstoff und elf Tonnen TNT-Äquivalent als größter konventioneller Sprengkörper der US-Streitkräfte. Die GBU-43 wurde nach ihrer Entwicklung 2003 bisher noch nie bei tatsächlichen Kampfhandlungen eingesetzt. Ihre militärische Bedeutung ist umstritten.

Auf einem vom US-Verteidigungsministerium veröffentlichten Video ist die Detonation der Bombe zu sehen. Die Explosion erschüttert das bergige Gebiet, eine riesige Staubwolke steigt in den Himmel.

„Ich habe noch nie im Leben einen solchen Knall gehört“, sagte Malik Mohammed, ein Stammesältester in Achin, der Deutschen Presse-Agentur. Selbst sieben Kilometer von der Abwurfstelle entfernt sei noch Glas zerborsten.

Präsident Donald Trump lobte die Aktion. „Wir sind sehr stolz auf unser Militär. Es war ein weiterer Erfolg“, sagte er am Karfreitag in Washington. Ob er den Einsatz persönlich genehmigt hatte, bestätigte er nicht. In anderen Teilen Afghanistan setzen indes die radikal-islamischen Taliban ihre Angriffe fort. UN-Angaben zufolge kamen in dem Konflikt in Afghanistan im vergangenen Jahr 3498 Zivilisten ums Leben.

LN

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