Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Merkel rückt vom Nein der CDU zur Ehe für alle ab
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Merkel rückt vom Nein der CDU zur Ehe für alle ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:02 26.06.2017
Anzeige
Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist von dem klaren Nein ihrer CDU zur Ehe für alle abgerückt. In einer Veranstaltung mit der Zeitschrift „Brigitte“ sagte Merkel in Berlin, sie wünsche sich eine Diskussion, die „eher in Richtung einer Gewissenentscheidung geht“. Sie sei „bekümmert“, sagte Merkel, dass diese sehr individuelle Frage Gegenstand von „Parteitagsbeschlüssen und plakativen Dingen“ sei. Sie wolle mit der CDU und der CSU „anders darauf reagieren“. Bei einer Abstimmung im Bundestag ohne Fraktionszwang gilt eine Mehrheit für die gleichgeschlechtliche Ehe als sicher.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es ist ein wichtiger Sieg für Donald Trump: Das Oberste US-Gericht setzt seine Einreiseverbote zumindest zum Teil in Kraft. Aber es gibt Ausnahmen, und endgültig entschieden wird erst im Herbst.

26.06.2017

Die Grünen-Politikerin Renate Künast übt scharfe Kritik am geplanten Facebook-Gesetz von Justizminister Heiko Maas (SPD). Das Gesetz soll soziale Netzwerke dazu zu bringen, strafbare Posts konsequenter zu entfernen – doch das sei voller handwerklicher und verfassungsrechtlicher Mängel.

26.06.2017

Eine vollständige Gleichstellung homosexueller Paare kam für die Union lange nicht in Frage – nun die überraschende Wende in der Diskussion um die Ehe für alle. Angela Merkel rückt von ihrem klaren Nein ab. Abgeordnete fordern eine schnelle Abstimmung.

27.06.2017
Anzeige