Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Merkel wollte Marianne Birthler als Bundespräsidentin
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Merkel wollte Marianne Birthler als Bundespräsidentin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:34 19.11.2016
Anzeige
Berlin

Bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zuletzt eine eigene Kandidatin im Visier, die erst in allerletzter Sekunde absagte: die ehemalige Chefin der Stasi-Unterlagenbehörde, Marianne Birthler.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen. Zuerst hatten darüber die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ und der „Spiegel“ berichtet.

Birthler habe erst am vergangenen Sonntag, und damit wenige Stunden vor dem Treffen der drei Parteivorsitzenden Merkel, Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU), abgesagt. Birthler bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Berichte als „im Großen und Ganzen korrekt“. Zu ihrer Motivation äußerte sie sich nicht.

CDU-intern war Birthler schon sehr früh als mögliche Kandidatin genannt worden. Der Vorschlag galt aber wegen des Widerstands der CSU gegen einen Grünen-Kandidaten als weitgehend chancenlos. In Koalitionskreisen hieß es nun allerdings, anders als im Fall des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) wäre eine CSU-Zustimmung nicht komplett ausgeschlossen gewesen. Die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Birthler war von 2000 bis 2011 Beauftragte des Bundes für die Stasi-Unterlagen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat sich erneut für die explizite Verankerung von Kinderrechten in der deutschen Verfassung ausgesprochen. Eine derartige Grundgesetzänderung wäre ein „wichtiges Symbol“.

18.11.2016

Kanzlerin Angela Merkel setzt angesichts von Ungewissheiten über den Kurs des künftigen US-Präsidenten Donald Trump auf eine enge europäische Kooperation.

18.11.2016

Die Schutzvorkehrungen zur Eindämmung der Vogelgrippe in Deutschland werden ausgeweitet. Von diesem Montag an müssen auch kleinere Betriebe Sicherheitsmaßnahmen treffen.

18.11.2016
Anzeige