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Politik im Rest der Welt Michael Glos: Ein „Urviech“ geht
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Michael Glos: Ein „Urviech“ geht
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23:22 22.06.2013

Der Franke Glos war zwölf Jahre Landesgruppenchef der Christsozialen, ist bis heute Fan von Helmut Kohl. Der will dabei ein, wenn morgen die politische Gemeinde Dinner-Abschied von dem Mann ohne wirkliches Schamgefühl im politischen Stellungskampf.

Glos war aber auch einer der Politiker, die stur Positionen und ablehnende Gefühle gegen Freund und Feind behalten wollten und konnten. Edmund Stoiber und Horst Seehofer kamen als CSU-Chefs nicht gegen den unüberhörbaren Glos an. Das brachte dem Polterer Respekt ein, auch bei Angela Merkel.

Allerdings sagte Glos über seine Kanzlerin nach seinem abrupten Minister-Abgang in interner CSU- Runde wenig Schmeichelhaftes. Aber falsch war es nicht, wie sich zeigte. „Sie hat immer geglaubt, ich hätte von vielen Dingen keine Ahnung.“ Stattdessen hänge sie an den Lippen von Finanzminister Steinbrück, „der sich jeden Satz aufschreiben lassen muss“. Heute lädt sie ihn wieder gern zum Tee ein.

Sich selbst sieht Glos auch als Wirtschaftsminister nicht als gescheitert. „Dieses Ministeramt hat mich einfach überraschend erwischt.“

dwo

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