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Politik im Rest der Welt Münchner „Bürger King“ als Seehofer-Herausforderer
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16:43 15.09.2013
Den Show-Effekt kann er schon mal: Christian Ude bei der Abschlusskundgebung vor der Landtagswahl. Quelle: dpa
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München

Dann aber hat es sich der Sozialdemokrat, der mit der bayerischen SPD über viele Jahre hinweg nicht allzu viel anfangen konnte, doch anders überlegt: Im Sommer 2011 gab er bekannt, bei der Landtagswahl als Spitzenkandidat für die SPD ins Rennen zu gehen. Für den 65-Jährigen ist es die letzte große politische Herausforderung seiner Karriere. Als OB müsste er altersbedingt 2014 aufhören.

Ude regiert als Oberbürgermeister in München seit 20 Jahren unangefochten - die Stadt ist ein roter Fleck im schwarzen Bayern. Der Sozialdemokrat wird in der Stadt allgemein geachtet und anerkannt. Seine Bürgernähe brachte ihm, der auch lange Jahre an der Spitze des Deutschen Städtetags stand, sogar einmal den Spitznamen „Bürger King“ ein.

Und seine Wahlergebnisse sprechen für sich: 1993 wurde Ude mit 50,8 Prozent erstmals zum OB gewählt. 2008, als er sich erst gar nicht mehr zur Wahl stellen wollte, holte er mit 66,8 Prozent seinen persönlichen Rekord. Und auch bayernweit ist der SPD-Politiker bekannt - und beliebt: In Meinungsumfragen rangierte der Mann mit der langsam-bedächtigen Redeweise jahrelang unangefochten auf Platz eins. Andererseits war das ein Problem der SPD im Wahlkampf: Zu zeigen, dass Ude mehr ist und mehr kann als nur Großstadt-Oberbürgermeister.

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