Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Nach Bomben von Dortmund: Rätsel um Bekennerschreiben

Karlsruhe/Berlin Nach Bomben von Dortmund: Rätsel um Bekennerschreiben

Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Karlsruhe/Berlin. Nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund prüfen die Ermittler ein weiteres angebliches Bekennerschreiben mit rechtsextremen Parolen. Die Sicherheitsbehörden bezweifeln aber, ob der oder die Verfasser tatsächlich etwas mit den Explosionen zu tun haben, wie die Deutsche PresseAgentur gestern aus Sicherheitskreisen erfuhr. Für eine abschließende Bewertung sei es jedoch zu früh. Aber selbst wenn die Mail von einem Trittbrettfahrer stamme, werde sie ernst genommen.

Die angebliche Bekenner-Mail war am Donnerstagabend beim Berliner „Tagesspiegel“ eingegangen. Der anonyme Verfasser bezieht sich auf Adolf Hitler, hetzt gegen „Multi Kulti“ und droht mit einem weiteren Angriff. In der Mail wird die Asyl- und Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf attackiert.

Eine Sprecherin des Bundeskriminalamts wies Spekulationen zurück, die Spur des Sprengstoffs führe zur Bundeswehr. Die „Welt am Sonntag“ hatte Ermittlerkreise mit den Worten zitiert: „Der Sprengstoff in den Rohrbomben, die mit Metallstiften gefüllt waren, stammt eventuell aus Beständen der Bundeswehr. Aber das wird noch geprüft.“ Inzwischen wurden dem Blatt zufolge rund 100 Kriminalbeamte zu einer Sonderermittlungsgruppe zusammengefasst – der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) „Pott“.

Gleich nach dem Anschlag waren am Tatort drei gleichlautende Bekennerschreiben mit islamistischen Bezügen entdeckt worden. Es wird aber bezweifelt, dass diese von Islamisten stammen. Ermittelt wird auch in Richtung von Rechtsextremisten, gewaltbereiten Fußballfans und Allgemein-Kriminellen. Bei einem weiteren angeblichen Bekennerschreiben, in dem ein linksextremistischer Hintergrund behauptet wurde, bestehen nach Einschätzung der Ermittler starke Zweifel an der Echtheit.

Borussia-Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte kurz nach dem Anschlag erwogen, sein Team aus der Champions League zurückzuziehen. „Aber dann wäre es für die Täter ein Sieg gewesen“, sagte er dem „Spiegel“.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik im Rest der Welt
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. Klicken Sie hier, um die Galerie für den Dezember 2017 zu sehen!

Jetzt geht es los - Aber wann ist der perfekte Zeitpunkt zum Weihnachtsbaumkauf?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr