Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Nato-Generalsekretär fordert höheren Bundeswehretat
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Nato-Generalsekretär fordert höheren Bundeswehretat
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:24 31.01.2016
Stoltenberg: „Es gibt Defizite. Deutschland und andere Bündnispartner müssen mehr tun, um die Mängel und Lücken zu beseitigen“. Quelle: Armando Babani/archiv
Anzeige
Berlin

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Deutschland aufgefordert, mehr Geld in seinen Verteidigungsetat zu investieren und Mängel bei den Streitkräften zu beheben. Die Bundesrepublik sei zwar „ein verlässlicher Verbündeter“ und leiste wichtige Beiträge bei Auslandseinsätzen.

„Aber es gibt Defizite. Deutschland und andere Bündnispartner müssen mehr tun, um die Mängel und Lücken zu beseitigen“, sagte Stoltenberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Er begrüße, dass Deutschland „die Mängel transparent macht und angeht“. „Die größte Wirtschaftsnation in Europa“ müsse sich an die gemeinsam beschlossene Vorgabe für Nato-Staaten halten, zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. „Deutschland sollte die Verpflichtung binnen eines Jahrzehnts erreichen“, sagte Stoltenberg. „So hat es der Nato-Gipfel 2014 beschlossen.“

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will in den nächsten 15 Jahren 130 Milliarden Euro in militärische Ausrüstung investieren und dafür eine weitere Erhöhung des Wehretats erreichen. Damit reagiert sie auf massive Kritik an der Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels sprach am Dienstag bei der Vorstellung seines Jahresberichts von „planmäßiger Mangelwirtschaft“ und „existenziellen Ausrüstungslücken“.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Junge männliche Migranten ohne Angehörige gelten als schwieriger integrierbar. Die SPD will deshalb in Sachen Familiennachzug nicht locker lassen. Dabei hat es gerade erst einen anderslautenden Kompromiss gegeben.

30.01.2016

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry verlangt angesichts des anhaltenden Flüchtlingszustroms eine deutlich strengere Überwachung der deutschen Grenzen.

30.01.2016

Bei einer Schlägerei in einer Flüchtlingsunterkunft in Tribsees in Mecklenburg-Vorpommern sind mehrere Menschen verletzt worden.

30.01.2016
Anzeige