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Politik im Rest der Welt Nato muss den Umzug verschieben
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Nato muss den Umzug verschieben
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22:12 26.08.2017

Die Nato muss erneut den Zeitplan für den Umzug in ihr neues Hauptquartier in Brüssel verschieben und hat den Plan aufgegeben, den Neubau bis Ende des Jahres komplett zu beziehen. Zudem werden die Kosten deutlich über der von den Mitgliedstaaten vorgegebenen Höchstgrenze von 1,12 Milliarden Euro liegen. Als derzeitige Richtschnur wird nun eine Summe von 1,17 Milliarden Euro genannt. Deutschland trägt rund 12 Prozent der Kosten, was am Ende einem Betrag von mehr als 140 Millionen Euro entsprechen könne.

Grund für die Verzögerungen beim Umzug sind Probleme mit dem neuen IT-System, das höchste Sicherheitsstandards erfüllen muss. Nach Nato-Angaben soll über die Technik nicht nur die gesamte elektronische Kommunikation, sondern auch die komplette Bewachung des Gebäudes gesteuert werden. Um das Hauptquartier vor möglichen Terrorangriffen und Cyberattacken zu schützen, wurde ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem entwickelt. Es umfasst unter anderem mehr als 1000 Kameras und Zugangskontrollsysteme mit Iris-Erkennung.

Verantwortlich für die neue IT ist das US-Unternehmen Lockheed Martin. Ob es für die Verzögerungen zur Verantwortung gezogen werden wird, ist noch unklar. Das neue Hauptquartier hatte eigentlich bereits 2015 fertiggestellt werden sollen. Nun sagt eine Bündnissprecherin zum Umzug: „Wir rechnen mit einem Abschluss in der ersten Jahreshälfte 2018.“

LN

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