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Politik im Rest der Welt Papst Franziskus
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20:19 04.06.2016

Man erinnert sich: Irgendwo in der zweiten Reihe lebt im Vatikan ein gewisser Joseph Aloisius Ratzinger, der Welt acht Jahre lang auch als Benedikt XVI. geläufig: Er war Papst, bis er 2013 vor den Strapazen des Pontifikats kapitulierte. So etwas lehnt sein Nachfolger strikt ab: Seine Wahl sei für ihn eine „Überraschung“ gewesen, damals sei ein innerer Friede über ihn gekommen, der bis heute andaure und ihn antreibe. „Von Natur aus bin ich eher sorglos, also schreite ich voran“, verkündete der inzwischen ebenfalls bald 80-Jährige bei einem Plauderstündchen mit Youtubern und Promis wie George Clooney, Richard Gere und Salma Hayek. Was Fragen aufwirft: Hat diese innere Ruhe dem durchgeistigten Vorgänger gefehlt? War der Altbischof von Rom mit deutschem Migrationshintergrund nicht sorglos genug? Und: Was passiert eigentlich, falls Franziskus Gott verhüte in die Ewigkeit abberufen wird – und sein Vorgänger noch da ist? Muss der dann wieder ran? Das wäre allerdings etwas, was Sorgen bereiten könnte.

LN

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