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Politik im Rest der Welt Piraten lassen Drohne über der Kanzlerin fliegen
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21:16 16.09.2013

Die Piratenpartei hat die Verantwortung für den Absturz einer Kamera-Drohne übernommen, die am Sonntag bei einer Wahlveranstaltung der CDU in Dresden nur zwei Meter vor Kanzlerin Angela Merkel sowie Verteidigungsminister Thomas de Maizière abgestürzt war. Der Vize-Chef der Piraten, Markus Barenhoff, erklärte gestern: „Ziel des Einsatzes war es, der Kanzlerin und dem Minister ein Gefühl dafür zu vermitteln wie es ist, plötzlich selbst von einer Drohne beobachtet zu werden.“

Das Fluggerät war während der Veranstaltung über den Köpfen der Teilnehmer geschwebt und dann plötzlich direkt vor der Bühne unsanft zu Boden gegangen. Die Kanzlerin hatte den Vorgang sichtlich amüsiert zur Kenntnis genommen, vor den lachenden Zuschauern kommentierte Sachsen Ministerpräsident Stanislaw Tillich das Geschehen mit den Worten: „So eine Veranstaltung soll ja auch Spaß machen.“

Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, das Bundeskriminalamt (BKA) habe den Vorfall zur Kenntnis genommen und werde seine Schlüsse ziehen. Das BKA ist für den Schutz der Kanzlerin zuständig, wollte sich selbst aber nicht näher äußern.

LN

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