Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Politiker-Ranking: Schulz rutscht ab, Merkel legt zu
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Politiker-Ranking: Schulz rutscht ab, Merkel legt zu
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:51 13.06.2017
Angela Merkel hat drei Monate vor der Wahl gut lachen. Quelle: Natacha Pisarenko
Anzeige
Berlin

SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz verliert in der Gunst der Bürger gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an Boden. Im Politiker-Ranking von Forsa im Auftrag des „stern“ ist Schulz nur noch auf Platz fünf.

Merkel liegt mit 68 von 100 möglichen Vertrauenspunkten weiterhin an der Spitze. Dahinter folgen mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (62 Punkte) sowie Bundesinnenminister Thomas de Maizière (52 Punkte) zwei weitere Unionspolitiker. Außenminister Sigmar Gabriel liegt mit 52 Punkten ebenfalls vor seinem SPD-Kollegen Schulz.

Im Vergleich zur vergangenen Befragung im April, in der Schulz noch auf dem dritten Rang lag, hat er fünf Vertrauenspunkte verloren. Die Kanzlerin konnte indes zwei Punkte zulegen. Stark dazugewonnen haben FDP-Chef Christian Lindner, der um 7 auf 49 Punkte zugelegt hat und auf Platz sechs liegt, sowie die Spitzenkandidatin der Linken, Sahra Wagenknecht. Sie hat 5 Punkte gewonnen und liegt mit 39 Punkten auf Platz zehn. Bei dem Ranking können die befragten Bürger ausgewählten Politikern Wertungen zwischen 0 (kein Vertrauen) und 100 (sehr großes Vertrauen) geben. Daraus werden Durchschnittswerte errechnet.

Laut aktuellen Umfragen liegen CDU/CSU weiter klar vor der SPD. Im Wahltrend von „stern“ und RTL erreicht die Union 38 Prozent. Die SPD kommt auf 24 Prozent. Die FDP liegt in der Umfrage bei 9 Prozent. Grüne und Linke stagnieren bei 8 Prozent, die AfD bei 7 Prozent.

Ein ähnliches Bild ergab der INSA Meinungstrend für die „Bild“-Zeitung am Dienstag. CDU/CSU kamen auf 37,5 Prozent, die SPD auf 23,5 Prozent. Die FDP erreichte 9 Prozent. Linke und AfD lagen in dieser Umfrage bei 11 bzw. 9 Prozent, die Grünen bei 6,5 Prozent. Die große Koalition könnte demnach im Moment nur von einem sogenannten Jamaika-Bündnis aus Union, FDP und Grünen abgelöst werden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Letzte Woche der Ex-FBI-Chef, jetzt der Justizminister: Die US-Regierung beschäftigt sich weiterhin vor allem mit der Russland-Affäre. Jeff Sessions sagt nun vor dem Geheimdienst-Ausschuss des Senats aus.

13.06.2017

Erneut wechselt ein wichtiger Verbündeter im diplomatischen Machtkampf zwischen China und Taiwan die Seiten. Damit bröckelt die Anzahl der Staaten, die Taiwan anerkennen. Die Regierung in Taipeh spricht von Verrat und kritisiert Pekings „Dollardiplomatie“.

13.06.2017

„Wir machen einen wirklich sehr guten Job“: Knapp fünf Monate nach seiner Amtseinführung ist Trump erstmals mit seinem gesamten Kabinett zusammengekommen – und feiert seine bisherigen Leistungen.

13.06.2017
Anzeige