Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Poroschenko erklärt Kriegsrecht in der Ukraine für beendet
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Poroschenko erklärt Kriegsrecht in der Ukraine für beendet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:55 26.12.2018
Präsident Petro Poroschenko hat das Kriegsrecht in der Ukraine für beendet erklärt. Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa
Kiew

In der Ukraine ist das nach dem erneuten Aufflammen des Konflikts mit Russland verhängte Kriegsrecht nicht verlängert worden. Das kündigte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko über Twitter an. Er begründete die Entscheidung mit der Sicherheitslage in der Ukraine. Es lief damit wie geplant um 13.00 Uhr (MEZ) aus. „Ich betone, das Kriegsrecht hat in keiner Weise den Alltag der Zivilbevölkerung beeinflusst.“ Demnach hat es weder Rechte und Freiheiten eingeschränkt noch die Wirtschaft negativ beeinflusst

Das Kriegsrecht mit Sondervollmachten für das Militär war Ende November verhängt worden. Es galt 30 Tage. Kiew hatte argumentiert, damit angeblich russische Angriffe besser abwehren zu können. Kritiker hielten Poroschenko aber vor, er wolle seine politische Lage im Wahlkampf vor der Präsidentenwahl verbessern. Er schrieb auf Twitter, die Wahl werde wie geplant am 31. März 2019 stattfinden.

Ursprünglich wollte der Präsident das Kriegsrecht für 60 Tage verhängen, schwächte es aber auf 30 Tage ab. Es galt überwiegend in den Landesteilen, die direkt an Russland grenzen. Laut ukrainischem Grenzschutz wurden in dieser Zeit 1650 Russen an der Einreise gehindert.

Vor gut einem Monat waren drei ukrainische Schiffe vom russischen Grenzschutz aufgebracht worden. Die Boote samt Besatzung wurden festgesetzt. Der Vorfall hatte international Besorgnis ausgelöst.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Einige Zeit sah es so aus, als habe die SPD keine Aufgaben mehr für ihren früheren Vorsitzenden Martin Schulz. Doch jetzt ist klar, dass im Europawahlkampf im kommenden Jahr helfen soll. Schulz hat auch Ideen, auf welche Themen die SPD setzen muss.

26.12.2018

Wer den Parteivorsitz inne hat, der wird auch Kanzlerkandidat – so eine einfache Faustregel. Bei der CDU hätte also die frisch gekürte Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ein Vorrecht. EU-Kommissar Günther Oettinger will diesen „Automatismus“ aber nicht gelten lassen. Für ihn ist Friedrich Merz der geeignete Kandidat.

26.12.2018

Erste Forderungen werden laut: Muslime sollen in Deutschland künftig eine „Moschee-Steuer“ zahlen. Plan ist es, den Islam in Deutschland so unabhängig von ausländischen Geldern und damit auch ausländischem Einfluss zu machen.

26.12.2018