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Putin schickt Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer

Moskau Putin schickt Kriegsschiffe ins östliche Mittelmeer

Russland will einem Bericht zufolge weitere Kriegsschiffe ins Mittelmeer schicken.

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Der Raketenkreuzer „Moskwa“ wird ins Mittelmeer verlegt.

Moskau. Russland will einem Bericht zufolge weitere Kriegsschiffe ins Mittelmeer schicken. Ein auf den Kampf gegen U-Boote spezialisiertes Schiff werde „in den nächsten Tagen“ die bereits vorhandenen Einsatzkräfte verstärken, sagte ein Vertreter des russischen Generalstabs der Nachrichtenagentur Interfax. Später werde ein Schiff mit einer Raketenabschussvorrichtung folgen.

„Die bekannte Lage, die im östlichen Mittelmeer heraufzieht, macht eine Anpassung unserer Seestreitkräfte nötig“, sagte der Generalstabsvertreter laut Interfax. Im Mittelmeer sind auch mehrere Kriegsschiffe der USA unterwegs, von denen aus Raketenangriffe auf Ziele im Anrainerstaat Syrien möglich wären. Die USA erwägen ebenso wie andere westliche Länder derzeit einen Militäreinsatz als Reaktion auf den mutmaßlichen Giftgasangriff in dem Bürgerkriegsland. Russland lehnt ein militärisches Vorgehen ab. Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete allerdings, die geplanten Veränderungen bei der Marine stünden in keinem Zusammenhang mit dem internationalen Disput über Syrien. Es handle sich um einen „geplanten Austausch“ von Armeekräften, meldete die Agentur unter Berufung auf ein ranghohes Mitglied der Marineführung.

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein iranischer Kollege Hassan Rohani haben den Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg „von welcher Seite auch immer“ als „inakzeptabel“ bezeichnet.

Wie der Kreml mitteilte, kamen beide Politiker in einem Telefonat zudem überein, dass in Syrien weiter nach einem „politisch-diplomatischen Ausweg“ gesucht werden müsse. Russland und auch China hatten Resolutionen zur Verurteilung von Gewalt durch Syriens Führung im UN-Sicherheitsrat in der Vergangenheit mehrfach verhindert. Der Iran ist der wichtigste regionale Verbündete der syrischen Staatsspitze.

LN

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