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Rechtspopulist Gorka verlässt das Weiße Haus

Washington Rechtspopulist Gorka verlässt das Weiße Haus

Donald Trump verliert den nächsten Berater.

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Nächster Abgang: Sebastian Gorka verlässt das Weiße Haus.

Quelle: Foto: Dpa

Washington. Nach Stephen Bannon hat jetzt ein weiterer Vertreter des nationalistisch-populistischen Flügels den Beraterkreis von US-Präsident Donald Trump verlassen.

Sebastian Gorka (46) arbeite nicht mehr für die Regierung, teilte das Weiße Haus am Freitagabend in Washington mit.

Unklar ist, ob der rechte Hardliner und Verschwörungs-Theoretiker aus freien Stücken zurückgetreten oder ob er ein Opfer von Trumps neuem Stabschef John Kelly ist bei dessen Versuch, eine neue und halbwegs seriöse Ordnung um den Präsidenten herum zu schaffen. Angeblich gibt es zwar ein Rücktrittsschreiben, in dem Gorka laut US-Medien so zitiert wird: „Für mich ist klar, dass Kräfte, die nicht das Wahlkampf-Versprechen , Make America Great Again’ unterstützen, zur Zeit im Weißen Haus Auftrieb haben.“ Ein Insider erklärte aber, es habe sich nicht um einen freiwilligen Rücktritt gehandelt.

Gorka hatte sich im Weißen Haus vor allem mit Außenpolitik und Terrorabwehr beschäftigt. Politische Beobachter merkten jedoch an, dass er nicht einmal rudimentäre Arabisch-Kenntnisse habe und lediglich versuche, Muslime auf breiter Front aus der US-Gesellschaft zu entfernen. Angeblich war er jedoch frustriert darüber, dass er sich mit seinen Ansichten über einen verstärkten Anti-Terror-Kampf vor allem im Inland nicht durchsetzen konnte.

Der gebürtige Brite hat ungarische Wurzeln und arbeitete 1998 für den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Danach hatte er in der Redaktion der der rechtsextremen „Breitbart News“

gearbeitet, die von Stephen Bannon geleitet wurde, und ebenfalls intensive Kontakte zu der neurechten Alt-Right-Bewegung gepflegt. Gorka war zuletzt mit öffentlichen Äußerungen aufgefallen, die sich gegen Außenminister Rex Tillerson gerichtet hatten.

LN

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