Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Rekord bei Rentenalter: Altersrente jetzt bei 64 Jahren
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Rekord bei Rentenalter: Altersrente jetzt bei 64 Jahren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:33 04.07.2013
Die Deutschen arbeiten immer länger. Foto: Andreas Gebert/Archiv
Anzeige
Berlin

ie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegen und über die zuerst die „Bild“-Zeitung berichtete.

Danach stieg das durchschnittliche Renteneintrittsalter der Männer 2012 von 60,9 auf 61,2 Jahre. Frauen gingen mit 61 (2011: 60,8) Jahren in Rente. Das waren die höchsten Werte seit mehr als 20 Jahren. Im Jahr 2000 gingen Männer noch im Schnitt mit 59,8 Jahren in den Ruhestand, Frauen mit 60,5 Jahren. Bei diesen Angaben handelt es sich um Gesamtzahlen inklusive Erwerbsminderungsrenten.

Bei den Altersrenten allein ist das durchschnittliche Zugangsalter binnen einem Jahr von 63,5 auf 64 Jahre 2012 gestiegen, wie die Rentenversicherung Bund mitteilte. Unter anderem demografische Einflüsse zeigten sich. Mehr Menschen seien 1947 geboren und erreichten deshalb 2012 die Regelaltersgrenze als in den beiden Jahren zuvor.

Weil die Beschäftigten immer länger arbeiten, müssen sie auch weniger Abschläge für vorgezogenen Ruhestand hinnehmen. Im Schnitt gingen Altersrentner mit Abschlägen 27 Monate vor dem regulären Rentenalter in den Ruhestand. Das ist der niedrigste Wert seit 2001 und ein Viertel weniger als 2011 (36,25 Monate).

Für jeden Monat vorgezogenen Ruhestand wird die Rente dauerhaft um 0,3 Prozent gekürzt. Rentner verzichteten dadurch vergangenes Jahr auf 87 Euro Rente im Monat. Im Jahr 2011 lag der Wert noch bei 109,15 Euro.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das US-Ausspähprogramm PRISM war den deutschen Behörden nach Angaben von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen nicht bekannt. Man habe daher auch keine eigenen Informationen über die Abhörpraktiken der USA gehabt, sagte Maaßen.

04.07.2013

Die Bundesregierung hat ihr Nein zur Aufnahme des früheren Geheimdienstlers Edward Snowden gegen die scharfe Kritik der Opposition verteidigt. Außenminister Guido Westerwelle wies noch einmal darauf hin, dass die Voraussetzungen für eine Aufnahme nicht vorliegen würden.

04.07.2013

Die Industrie in Europa soll für Luftverschmutzung nach dem Willen des EU-Parlaments mehr zahlen.Dies soll den Preis nach oben treiben und so den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 (Kohlendioxid) verteuern.

04.07.2013
Anzeige