Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Republikaner Wolfowitz will Clinton wählen
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Republikaner Wolfowitz will Clinton wählen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:52 27.08.2016
Anzeige
Washington

Paul Wolfowitz, einer der führenden neokonservativen US-Republikaner aus der Zeit von George W. Bush, will bei der Präsidentenwahl Hillary Clinton wählen.

Der ehemalige stellvertretende US-Verteidigungsminister sagte dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“, er könne Donald Trump bei der Wahl im November nicht als Kandidaten seiner Partei unterstützen.

„Ich wünschte, es gäbe einen Kandidaten, für den ich überzeugt stimmen könnte“, sagte Wolfowitz dem „Spiegel“. „Ich werde wohl Hillary Clinton wählen müssen.“

Gegen die Ex-Außenministerin habe er zwar große Vorbehalte, er halte Trump aber für ein Sicherheitsrisiko. Trump habe unter anderem eine große Nähe zu Russlands Präsidenten Wladimir Putin, „das finde ich verstörend“.

Wolfowitz reiht sich damit in eine wachsende Gruppe prominenter Republikaner ein, die Trump öffentlich ihre Unterstützung versagen. Darunter sind zahlreiche Senatoren und Gouverneure, aber auch eine große Gruppe von Sicherheitsexperten der Republikaner.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Um sich am Kampf gegen die Terrormiliz IS beteiligen zu können, muss die Nato in anderen Bereichen kürzen. Wird es künftig weniger Luftraumüberwachung an der Ostflanke des Bündnisses geben? Heikel ist auch der Awacs-Startort Türkei - vor allem für die deutsche Politik.

27.08.2016

Die Bundeswehr will ab Juli 2017 ihre Bewerber einer Sicherheitsüberprüfung durch den Militärischen Abschirmdienst unterziehen.

27.08.2016

Bayerns Finanzminister Markus Söder will in den nächsten drei Jahren Hunderttausende nach Deutschland gekommene Flüchtlinge in ihre Herkunftsländer zurückschicken.

28.08.2016
Anzeige