Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Klingbeil fordert von Kramp-Karrenbauer klares Bekenntnis zu Merkels Kanzlerschaft
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Klingbeil fordert von Kramp-Karrenbauer klares Bekenntnis zu Merkels Kanzlerschaft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:08 14.03.2019
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil: „Diese ständige Aufregung um Einzelpersonen ist nicht gut für die politische Kultur in unserem Land.“ Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Berlin

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil fordert von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ein klares Bekenntnis zu Angela Merkel, um die Spekulationen über einen vorzeitigen Kanzlerinnenwechsel zu beenden.

„Diese ständige Aufregung um Einzelpersonen ist nicht gut für die politische Kultur in unserem Land. Frau Kramp-Karrenbauer könnte die Spekulationen mit einem einfachen Bekenntnis zu Angela Merkel sofort beenden“, sagte Klingbeil dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Ich finde es unglücklich, dass sie das einfach laufen lässt“, so Klingbeil weiter. „Ich wünsche der Union, dass die Personaldebatten da mal aufhören und sie endlich zur Ruhe kommt“, fügte er hinzu.“

Seit Freitag vergangener Woche gibt es eine Diskussion über eine Ablösung von Angela Merkel als Bundeskanzlerin vor dem Ende der Wahlperiode durch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Einige konservative Unionspolitiker hatten einen solchen Wechsel im Kanzleramt gefordert, einige sozialdemokratische Abgeordnete wiederum hatten ausgeschlossen, Annegret Kramp-Karrenbauer in einer solchen Situation zur Bundeskanzlerin zu wählen.

Lesen Sie auch den Kommentar: Angela Merkel löst sich politisch gerade selbst auf

Von Andreas Niesmann/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Eine Frankfurter Anwältin erhält Droh-Mails vom „NSU 2.0“. Nun wird bekannt, dass es bundesweit eine ganze Serie solcher Schreiben gibt, bis hin zu Bombendrohungen. Auch Sängerin Helene Fischer soll betroffen sein.

14.03.2019

Justizministerin Katarina Barley will die Rechte von lesbischen Paaren stärken. Frauen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft oder Ehe leben, sollen künftig beide das Recht haben, offiziell ab Geburt Mutter des gemeinsamen Kindes zu sein. Bislang war dafür eine Adoption nötig.

14.03.2019

Auf ihrem Deutschlandtag will sich die CDU-Jugend am Wochenende für die Legalisierung von Dashcam-Videos aussprechen. Bislang sind derartige Video-Mitschnitte aus dem Straßenverkehr heikel. Ein Recht von Bundesbürgern steht bislang dagegen.

14.03.2019