Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Schulz will Reiche stärker besteuern
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Schulz will Reiche stärker besteuern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:02 19.06.2017
Der Spitzensteuersatz solle später gelten, um die arbeitende Mitte zu entlasten, hatte Schulz angekündigt. Quelle: Kay Nietfeld
Anzeige
Berlin

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will heute im Berliner Willy-Brandt-Haus das Steuerkonzept seiner Partei für die Bundestagswahl im Herbst vorstellen. Mit dabei sind nach Parteiangaben die stellvertretenden Vorsitzenden Olaf Scholz und Thorsten Schäfer-Gümbel.

Schulz hatte am Wochenende bekräftigt, dass die Sozialdemokraten Reiche stärker zur Kasse bitten wollen. In der Steuerpolitik gelte der Grundsatz: „Diejenigen, die für ihr Geld arbeiten, dürfen nicht schlechter gestellt werden als diejenigen, die ihr Geld für sich arbeiten lassen“, sagte er in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Der Spitzensteuersatz solle später gelten, um die arbeitende Mitte zu entlasten, hatte Schulz angekündigt. Es sei nicht klug, diesen schon bei einem zu versteuernden Einkommen von 54.000 Euro greifen zu lassen.

Ihr komplettes Wahlprogramm für die Bundestagswahl will die SPD will am kommenden Sonntag (25. Juni) auf ihrem Bundesparteitag in Dortmund verabschieden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron nach dem klaren Sieg bei der Parlamentswahl ist der Weg frei für seine Reformpläne.

19.06.2017

In Brüssel beginnen heute die Brexit-Verhandlungen. Bis Ende März 2019 soll geklärt sein, wie die Trennung Großbritanniens von der EU ablaufen soll.

19.06.2017

Für Altkanzler Helmut Kohl wird es nach Informationen der „Bild“-Zeitung ausschließlich einen europäischen Staatsakt in Straßburg geben.

19.06.2017
Anzeige