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Politik im Rest der Welt „Schwarze Witwe“ reißt fünf Menschen in den Tod
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22:34 21.10.2013
Moskau

Bei einem Selbstmordanschlag in der russischen Stadt Wolgograd hat eine Islamistin in einem Bus einen Sprengsatz gezündet und mehrere Menschen in den Tod gerissen. Ermittler sprachen gestern von einem Terroranschlag. Dabei starben insgesamt sechs Menschen, wie das nationale Ermittlungskomitee mitteilte. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt. In dem Bus explodierte eine Handgranate. Eine weitere Granate sei nicht gezündet und später entschärft worden, berichtete die Zeitung „Komsomolskaja Prawda“.

Die Tat sei von der Frau eines islamistischen Terroristen begangen worden, meldete die Agentur Interfax unter Berufung auf Ermittler. Die Täterin ist anhand von Dokumenten identifiziert worden. Sie sei die Ehefrau eines Bandenführers gewesen, hieß es. Der Terroristenchef des russischen Konfliktgebiets Nordkaukasus, Doku Umarow, hatte unlängst mit neuen Anschlägen gedroht. Ziel sei es, die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi zu verhindern, hatte er erklärt.

Russische Islamisten nutzen Anschläge seit Jahren, um ein von Moskau unabhängiges Kaukasus-Emirat durchzusetzen. Dabei hatten sich in der Vergangenheit auch immer wieder so bezeichnete „Schwarze Witwen“ in die Luft gesprengt.

LN

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