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Sehnsucht nach tödlichen Drohnen

Masar-i-Scharif Sehnsucht nach tödlichen Drohnen

Vorwürfe gegen USA stören deutsche Pläne.

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Startbereit: Eine Drohne vom Typ „Heron“ im Feldlager der Bundeswehr in Masar-i-Scharif in Afghanistan.

Quelle: dpa

Masar-i-Scharif. Das passte vermutlich nicht so richtig zu dem PR-Termin in Afghanistan, mit dem die Bundeswehr die Notwendigkeit belegen wollte, bewaffnete Drohnen für den Einsatz am Hindukusch anzuschaffen. Mit ihren Drohneneinsätzen in Pakistan würden die US-Militärs möglicherweise „Kriegsverbrechen“ begehen, wetterte gerade erst die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Immer wieder greifen die US-Kampfjet „Predator“- Drohnen im „Stammesgebiet“ im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet („Afpak“) an, um aus der Luft gezielt mutmaßliche Aufständische oder Terroristen zu liquidieren. Zahlreiche zivile Opfer werden dabei offenbar als unvermeidliche „Kollateralschäden“ akzeptiert.

Die Bundeswehr hat bisher nur drei — geleaste — Aufklärungsdrohnen israelischer Bauart vom Typ „Heron“ im Einsatz. Damit können die Piloten vom Boden aus stundenlang verdächtige Zonen ausspähen. Was sie nicht können: Unmittelbar unterstützend eingreifen, falls sie alliierte oder eigene Kräfte in Gefahr sehen.

„Mit der bewaffneten Drohne können wir zeitgerecht reagieren“, begründet folglich Generalmajor Jörg Vollmer den Wunsch nach eigenen bewaffneten Drohnen, wie ihn auch Wehrminister Thomas de Maizière hegt. Die völkerrechtlich hoch umstrittenen Drohneneinsätze der USA unterminieren de Maizières Versicherungen, „für uns gilt unser Recht und unser Grundgesetz“.

Aber es gilt auch Zeitdruck: Die Afghanistan-Mission endet in einem Jahr, der Abzug läuft längst — wer da noch nachrüsten will, gerät zunehmend in erhöhte Argumentationsnot.

LN

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