Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Shell-Bohrinsel reißt sich los und läuft auf Grund
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Shell-Bohrinsel reißt sich los und läuft auf Grund
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:15 03.01.2013
Die losgerissene Shell-Bohrinsel "Kulluk" strandete vor der unbewohnten Insel Sitkalidak an der Südküste Alaskas. Foto: Jon Klingenberg / US-Küstenwache
New York

Das berichteten US-Medien am Mittwoch. Alle 18 Arbeiter konnten in Sicherheit gebracht werden. Ersten Untersuchungen zufolge war die „Kulluk“ nach dem Unglück in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) unversehrt. Es sei zunächst kein Öl ausgelaufen, sagte ein Sprecher der lokalen Umweltbehörde.

Die Bohrinsel war auf dem Weg zu Wartungsarbeiten in Seattle, als das Unglück passierte. An Bord der Plattform befinden sich rund 570 000 Liter Diesel, Öl und Treibstoff. Experten und Mitarbeiter der Küstenwache sollen nun zur „Kulluk“ gebracht werden, um sie noch einmal genauer zu untersuchen und zu verhindern, dass ihre Ladung ins Meer läuft. Beides wurde aber am Mittwoch zunächst weiter von stürmischer See mit bis zu zehn Meter hohen Wellen erschwert.

In dem Archipel, wo die „Kulluk“ strandete, leben den Berichten zufolge unter anderem Bären, zahlreiche Vogel-Arten und eine vom Aussterben bedrohte Seelöwen-Art. Umweltschützer protestierten Lokalmedien zufolge in Alaskas größter Stadt Anchorage. Sie warnten vor einer Umwelt-Katastrophe und forderten, die Öl-Förderung vor Alaska zu stoppen.

Die Unglücksstelle der „Kulluk“ liegt nur wenige hundert Kilometer westlich vom Prinz-William-Sund, wo am 24. März 1989 das SchiffExxon Valdez“ auf ein Riff gelaufen war und rund 40 000 Tonnen Rohöl verloren hatte. Küstengewässer und Küste wurden verseucht. Hunderttausende Tiere verendeten. Das Unglück gilt als eine der schlimmsten Ölkatastrophen weltweit.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Kurz vor dem traditionellen Dreikönigstreffen der FDP ist das Ansehen von Parteichef Philipp Rösler im Keller. 76 Prozent der FDP-Wähler halten nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“ Fraktionschef Rainer Brüderle für den besseren Parteivorsitzenden.

02.01.2013

Vor dem Dreikönigstreffen der FDP hat Vorstandsmitglied Frank Schäffler eine radikale Neuausrichtung der Freidemokraten gefordert. Ihre „Formschwäche“ sei weniger personell als inhaltlich begründet, sagte der Bundestagsabgeordnete der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

02.01.2013

Die Parteien haben nach einem Zeitungsbericht im abgelaufenen Jahr rund ein Drittel weniger Großspenden erhalten als im Jahr zuvor. Dies geht aus einer Aufstellung des Bundestagspräsidiums hervor, die der „Frankfurter Rundschau“ vorliegt.

02.01.2013