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Politik im Rest der Welt Bunter Kampf: Weltweite Demonstration zum Frauentag
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16:53 08.03.2019
Eine Aktivistin nimmt am Internationalen Frauentag an einer Demonstration in der ukrainischen Hauptstadt Kiew teil. Quelle: Efrem Lukatsky/AP/dpa
Berlin

Am Internationalen Frauentag fordern weltweit zahlreiche Organisationen die volle soziale, wirtschaftliche, kulturelle und politische Gleichstellung von Frauen. Allein in Deutschland war in etwa 35 Städten zu verschiedenen Aktionen aufgerufen worden. An der Kundgebung am Alexanderplatz in Berlin beteiligten sich am Freitagnachmittag mehrere Tausend Menschen, wie die Polizei mitteilte. Für den Abend hatte in Frauenbündnis eine Abschlusskundgebung angekündigt. Die Demonstration steht unter dem Motto „Feiern - Streiken - Weiter kämpfen“.

Aber nicht nur in Berlin wurde zum Frauentag demonstriert. Weltweit gingen Tausende Menschen am 8. März auf die Straße. In dieser Bildergalerie sehen Sie Eindrücke von den Protesten in vielen verschiedenen Städten

Anlässlich des Internationalen Frauentags sind Tausende Menschen weltweit für die Gleichstellung der Geschlechter und gegen Gewalt gegen Frauen auf die Straße gegangen. Eindrücke von den Demonstrationen

Als einziges Bundesland hat Berlin den 8. März zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Die Senatorin für Gleichstellung, Dilek Kolat (SPD) sprach in diesem Zusammenhang von einem „Riesensignal“ aus der Hauptstadt. „Berlin ist die Stadt der Frau“, sagte sie im RBB-Inforadio.

„Frauen können alles bewegen“

Auch in Leipzig sind Hunderte Menschen für die Gleichstellung der Geschlechter auf die Straße gegangen. Zu einer der vier Auftaktveranstaltungen im Westen der Stadt seien etwa 200 Teilnehmer erschienen, sagte eine Sprecherin der Veranstalter am Freitag.

Lesen Sie hier ein Interview mit Sophie Passmann: „Der alte weiße Mann sieht sich als Mittelpunkt des Universums“

Unter dem Motto „Frauen können alles bewegen“ kamen auf dem Münchner Marienplatz etwa 250 Frauen und Männer zusammen. Dabei wurde gemeinsam gesungen und getanzt - in der ersten Reihe: Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU), die sich begeistert zeigte: „Ich finde es toll, dass Frauen für Frauen kämpfen.“ Frauen müssten sich viel mehr zutrauen, der Weltfrauentag sei ein guter Anlass, um sich zu zeigen. Aufgerufen zu dem Flashmob hatte der Katholische Deutsche Frauenbund.

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Von RND/dpa

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