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Politik im Rest der Welt Söder: Will gemeinsame Zukunftslösung für die CSU
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12:22 05.11.2017
„Politik ist wie Fußball: Du brauchst starke Einzelspieler, aber wenn der Mannschaftsgeist nicht stimmt, wirst du nicht erfolgreich sein“, betont Söder. Quelle: Daniel Karmann

Erlangen (dpa) – Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) wünscht sich nach eigenen Worten eine gemeinsame Lösung für die künftige personelle Aufstellung der Partei.

„Mein Wunsch und meine Hoffnung ist, dass wir gemeinsam eine Lösung finden, dass wir es zusammen tun“, sagte Söder auf der Landesversammlung der Jungen Union in Erlangen. Er gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge von CSU-Chef Horst Seehofer, mindestens als Ministerpräsident.

„Politik ist wie Fußball: Du brauchst starke Einzelspieler, aber wenn der Mannschaftsgeist nicht stimmt, wirst du nicht erfolgreich sein“, betonte Söder. „Ich will, dass wir das gemeinsam alles schaffen – denn nur gemeinsam können wir erfolgreich sein.“

Natürlich hätten die Parteibasis und die Bevölkerung nun Erwartungen an die CSU. Er halte sich aber daran, dass erst die Jamaika-Sondierungen in Berlin geführt werden sollten, sagte Söder. Anschließend müsse aber geredet werden: intern, offen und ehrlich. Da gehe es nicht um persönliche Ambitionen oder Eitelkeiten. „Es geht nur um die CSU in Bayern. Daran muss sich jeder messen lassen, und ich ganz besonders“, betonte er. „Die Frage ist immer nur eine entscheidende: Was ist die erfolgreichste und beste Formation für 2018“, wenn die Landtagswahl stattfindet. Er selber werde „für jede vernünftige Lösung“ die Hand reichen, versprach er.

Söder mahnte zudem, die Herausforderung müsse „mit Anstand“ bewältigt werden, aber auch „mit Ergebnissen“. „Es muss uns gelingen, unsere Basis zu motivieren und die Wähler ein Stück weit wieder zu inspirieren“, betonte er und forderte: „Es muss am Ende ein Ruck durch die CSU und durch ganz Bayern gehen.“

Seehofer steht seit dem CSU-Fiasko bei der Bundestagswahl massiv unter Druck. Die Junge Union hatte sich am Samstag als erste große Parteiorganisation offen gegen den 68-Jährigen gestellt und einen Rückzug Seehofers spätestens im kommenden Jahr verlangt.

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