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Politik im Rest der Welt Syriens Chemiewaffen sind unter Verschluss
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22:25 31.10.2013
Der Strom syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge reißt nicht ab. Der Libanon weist viele zurück. Quelle: dpa

Syrien hat nach Angaben der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) alle Anlagen zur Produktion von Chemiewaffen fristgerecht zum 1. November zerstört.

Auch das gesamte Arsenal von rund 1000 Tonnen chemischer Waffen und Kampfstoffe sei sicher versiegelt, berichteten die Inspekteure der Kontrollbehörde gestern in Den Haag. An keinem der von Syrien gemeldeten 23 Standorte könnten noch Chemiewaffen hergestellt werden. Nach einer UN-Resolution muss Syrien bis Mitte 2014 auch alle vorhandenen Chemiewaffen vernichtet haben.

Ein Ende des Bürgerkriegs in Syrien ist dagegen nicht in Sicht. Dadurch verschlechtert sich die Lage der Flüchtlinge immer weiter. Nachdem im Nordosten des Landes die Kinderlähmung ausgebrochen ist, hat das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit einer breit angelegten Impfkampagne in der Region sowie den Flüchtlingscamps und Notunterkünften in den Nachbarländern Jordanien, Libanon, Irak, Türkei und Ägypten begonnen. Nach UN-Angaben sind in den vergangenen zwei Jahren wegen der unsicheren Lage in Syrien eine halbe Million Kinder nicht gegen die gefährliche Infektionskrankheit geimpft worden.

LN

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