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Politik im Rest der Welt Trump über Kim: „Und dann haben wir uns verliebt“
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Trump über Kim: „Und dann haben wir uns verliebt“
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10:01 30.09.2018
US-Präsident Donald Trump (l) und der Machthaber von Nordkorea Kim Jong Un spazieren nach dem Lunch im Capella Resort auf der Insel Sentosa. Quelle: Evan Vucci/dpa
Washington

Angesichts der Annäherung zwischen den USA und Nordkorea hat der amerikanische Präsident Donald Trump dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un eine Art Liebeserklärung gemacht. „Ich war knallhart, er auch, und zwischen uns ging es hin und her“, berichtete Trump vor Anhängern im US-Bundesstaat West Virginia über das Ringen um Nordkoreas atomare Abrüstung. „Und dann haben wir uns verliebt. Okay? Nein, wirklich.“

Ihre persönliche Verbindung habe auch politisch Früchte getragen, machte Trump deutlich: Er verwies auf den von Kim angekündigten Stopp aller Atom- und Raketentests, auch wenn Kritiker dahinter bislang wenig mehr als Lippenbekenntnisse sehen. Ein nächstes Gipfeltreffen ist bereits in Planung.

Trump: „Das ist so unpräsidial“

Dass die Zuneigung für den ob seiner martialischen Drohgebärden berüchtigten „Rocket Man“ (Trumps Spitzname für Kim) nicht jedem geheuer sein dürfte, schien dem US-Präsidenten durchaus bewusst zu sein. Jedenfalls nahm er die zu erwartende Kritik daran bei seinem Auftritt in einer großen Sporthalle der Stadt Wheeling gleich vorweg: „Donald Trump sagt, sie haben sich verliebt. Wie schrecklich, wie schrecklich ist das denn? Das ist so unpräsidial.“

Ihn kümmere das wenig, erklärte Trump und richtete seinen Zeigefinger sodann auf die Menschenmenge: „Ich habe euch immer gesagt, es ist so einfach präsidial zu sein. Aber dann würden da draußen nicht 10.000 Menschen in diese prall gefüllte Arena drängen, sondern wir hätten nur 200 Leute draußen stehen.“

Von RND/dpa/lf

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