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Politik im Rest der Welt Trump will Millionen Illegale sofort ausweisen
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18:33 13.11.2016
Der gewählte US-Präsident Donald Trump. Quelle: afp
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Washington

Bei den bis zu drei Millionen Menschen ohne gültige Dokumente handele es sich um Kriminelle, Drogendealer und Bandenmitglieder, sagte Trump in seinem ersten Fernsehinterview nach seiner Wahl dem Sender CBS. „Wir schaffen sie außer Landes, oder wir sperren sie ein.“

Nachdem die Grenze wieder sicher sei und sich alles normalisiert habe, werde eine Entscheidung getroffen, was mit anderen Menschen ohne gültige Dokumente geschehe, sagte Trump, ohne Mexiko direkt zu erwähnen. Er sprach in diesem Zusammenhang von „wunderbaren Menschen“.

Trump hält an Mauerbau fest

Insgesamt halten sich in den USA nach Schätzungen elf Millionen illegal auf. Trump hält mit Abstrichen auch an seinem umstrittenen Mauerbau an der Grenze zu Mexiko fest. Auf die Frage, ob er wirklich eine Mauer bauen wolle, antwortete Trump: „Ja“. Der Immobilienmilliardär fügte hinzu: „In gewissen Bereichen ist eine Mauer mehr angebracht. Ich kenne mich damit sehr gut aus, es heißt Bau.“ In einigen Gebieten könnte es „etwas Einzäunung“ geben.

Laut Trump-Berater Newt Gingrich wird der neue Präsident zwar eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen, aber vermutlich nicht viel Zeit darauf verwenden, Mexiko dafür zur Kasse zu bitten. Dies hatte Trump immer wieder im Wahlkampf angekündigt.

CBS veröffentlichte bereits Ausschnitte aus dem Interview, das Sonntagabend 19 Uhr Ortszeit (1.00 Uhr MEZ) ausgestrahlt wird.

Von RND/dpa/are

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