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Politik im Rest der Welt USA sprechen von 100 getöteten Zivilisten
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19:02 25.05.2017
Ein Bild der Verwüstung: In diesen Trümmern starben mehr als 100 Menschen. Quelle: dpa
Washington

Lange war unklar, was bei einem verheerenden Luftangriff im März in Mossul geschehen ist – jetzt hat das US-Verteidigungsministerium seinen Abschlussbericht vorgelegt: Demnach starben bei dem US-Angriff auf die irakische Stadt mehr als 100 Zivilisten. Der Abwurf einer Bombe habe Explosionen von Sprengsätzen ausgelöst, die heimlich von Kämpfern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ versteckt worden seien. Diese Detonationen sorgten laut dem US-Militär dafür, dass das Betongebäude einstürzte.

Es handelt sich wahrscheinlich um die größte Zahl von Zivilisten, die bei einem einzelnen Vorfall im Kampf gegen den IS getötet wurden. Der Chefermittler in dem Fall, Matthew Isler, erklärte, 101 Zivilisten seien in dem Gebäude und vier weitere in einem weiteren Gebäude in der Nähe getötet worden. 36 Zivilisten würden noch vermisst.

Die USA und ihre Verbündeten hatten im Jahr 2014 mit Luftangriffen auf den IS in Syrien und im Irak begonnen. Die Zahl der jetzt gemeldeten Toten entspricht etwa einem Viertel aller zivilen Opfer seit Beginn der Luftangriffe. Die tatsächliche Zahl dürfte nach Angaben von Beobachtern aber deutlich höher liegen.

Von RND/dpa

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