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Politik im Rest der Welt Umfrage zur US-Wahl: Clinton baut Favoritenstellung aus
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08:30 25.10.2016
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Washington

Zwei Wochen vor dem Wahltermin am 8. November geht Hillary Clinton als klare Favoritin in den Kampf ums Weiße Haus. In Umfragen lag die 68-Jährige am Montag bis zu zwölf Prozentpunkte vor ihrem Kontrahenten, dem Republikaner-Kandidaten Donald Trump.

Nach Angaben von Meinungsforschern waren am Montagmorgen (Ortszeit) bereits weit mehr als fünf Millionen Stimmen abgegeben - in vielen Staaten kann bereits seit Tagen beim sogenannten „Early Voting“ gewählt werden. Insgesamt werden bei der Wahl 2016 rund 150 Millionen Stimmabgaben erwartet.

Am Montag wurden die Wahllokale für Frühwähler auch in Florida geöffnet, dem wichtigsten unter den sogenannten Swing States, den Bundesstaaten also, die umkämpft sind und somit den größten Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. In Florida führt Clinton derzeit laut Umfragen mit rund drei Prozentpunkten.

Das Analyseinstitut Catalist hatte die Stimmabgaben in mehreren Staaten, darunter Arizona und North Carolina, untersucht und herausgefunden, dass demokratische Wähler mehr Stimmen abgegeben haben als 2012, republikanische dagegen weniger. Dies wird als weiterer Hinweis auf einen Vorteil für Clinton gesehen.

Trumps Wahlkampfmanagerin Kellyanne Conway räumte bereits am Sonntag ein: „Wir liegen hinten.“ Clinton, die im letzten Monat noch einmal 66 Millionen Dollar in den Wahlkampf gebuttert hatte, profitiere von populären Wahlkampfhelfern wie Michelle Obama und Vizepräsident Joe Biden.

Clintons Bewerber für das Amt des Vizepräsidenten, Tim Kaine, geht inzwischen nicht mehr nur von einem Sieg der ehemaligen Außenministerin aus, sondern von einem „großen Sieg“. Die Demokraten hatten ihren Wahlkampf zuletzt mehr und mehr auf die Parlamentswahlen konzentriert.

Im Senat werden am 8. November 34 der 100 Sitze neu besetzt. Die Demokraten können die Mehrheit gewinnen. Dies ist wichtig für Clinton, um im Falle einer Präsidentschaft handlungsfähig zu sein. Inzwischen sehen die Demokraten sogar Chancen, eine Mehrheit für das Repräsentantenhaus zu erzielen. Dies ist Umfragen zufolge jedoch weiterhin unwahrscheinlich.

dpa

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