Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Union unter 40 Prozent - Nichtwähler-Anteil steigt
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Union unter 40 Prozent - Nichtwähler-Anteil steigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:12 16.08.2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Wahlkampfauftritt für die Bundestagswahl in Siegen. Quelle: Oliver Berg
Anzeige
Berlin

Knapp sechs Wochen vor der Bundestagswahl ist jeder vierte Wahlberechtigte in Deutschland noch unsicher, ob er sich beteiligen wird.

Nach dem jüngsten „Stern-RTL-Wahltrend“ ist der Anteil derjenigen, die nicht wählen wollen oder noch unentschlossen sind, ob sie ihre Stimme abgeben werden, auf 26 Prozent gestiegen (plus zwei Punkte im Vergleich zur Vorwoche). Das ist der höchste Wert seit Ende Januar, als Martin Schulz als SPD-Kanzlerkandidat nominiert wurde und ein Mobilisierungsschub bei fast allen Parteien eingesetzt hatte. Bei der Wahl 2013 betrug der Nichtwähler-Anteil 28,5 Prozent.

CDU und CSU büßen der Forsa-Umfrage zufolge einen Prozentpunkt ein und kommen nunmehr auf 39 Prozent, während die FDP im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 8 Prozent zulegt. Damit hätten Union und FDP mit zusammen 47 Prozent wiederum keine regierungsfähige Mehrheit. Die SPD liegt unverändert bei 23 Prozent, die Linke verbessert sich auf 9 Prozent und wäre damit wieder drittstärkste Kraft. Die Grünen und die AfD kommen unverändert auf 8 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnen im Vergleich zur Vorwoche sowohl die CDU-Vorsitzende Angela Merkel als auch SPD-Chef Martin Schulz jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich der Forsa-Umfrage zufolge 22 Prozent aller Wahlberechtigten für Schulz entscheiden und 51 Prozent für Angela Merkel, die damit unverändert 29 Punkte vor ihrem Herausforderer liegt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Über 50 Jahre lang erschütterte der Guerilla-Konflikt Kolumbien. Rund 340.000 Menschen wurden bei den Kämpfen getötet, mindestens sieben Millionen vertrieben. Nun sind die letzten Waffen der Farc-Rebellen abgegeben worden.

16.08.2017

Hat Altkanzler Kohl in seinem Haus in Ludwigshafen amtliche Akten aufbewahrt? Das Bundesarchiv würde das gerne wissen. Es hätte Interesse daran. Doch noch wartet die Behörde auf Antwort.

16.08.2017

Die britische Regierung will auch nach dem Austritt aus der Europäischen Union keine Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland. Möglich werden soll das durch ein neues Zollabkommen mit der EU.

16.08.2017
Anzeige