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Politik im Rest der Welt Wagenknecht fordert: EU soll Polen Geld streichen
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10:55 12.02.2016
Quelle: dpa
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Berlin

Anlässlich des Antrittsbesuchs von Polens rechtspopulistischer  Ministerpräsidentin Beata Szydlo bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht,  gegenüber den LN: „Es kann nicht sein, dass das ohne Konsequenzen bleibt“. Sie hege zwar gegenüber der Bundeskanzlerin „keine hohen Erwartungen“, aber „die Sorge über den Zustand der polnischen Demokratie und ihr Missfallen über das unsolidarische Verhalten in der Flüchtlingskrise sollte sie schon zum Ausdruck bringen“. Polen habe schließlich hohe Zahlungen aus EU-Mitteln bekommen.

Zugleich forderte die Fraktionsvorsitzende Deutschland und Polen auf, ein gemeinsames  Interesse an einer neuen europäischen Friedenspolitik zu haben, „die nicht auf Ausgrenzung, sondern auf Stabilität und gute Wirtschaftsbeziehungen auch zu Russland setzt“. So schade die polnische Regierung „ihren eigenen Interessen, wenn sie zum Beispiel gegenüber Russland eine Abgrenzungs- und Eskalationspolitik betreibt“.

Es sei zudem „inakzeptabel, wenn in Europa demokratische Grundrechte mit Füßen getreten werden, indem die Pressefreiheit eingeschränkt oder das Verfassungsgericht durch ein Gesetz quasi entmachtet“ werde. Als „besonders besorgniserregend“ empfindet es Sahra Wagenknecht, dass diese Einschränkungen trotz der Massenproteste in einem Eilverfahren durch das polnische Parlament gebracht worden seien

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