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Politik im Rest der Welt Wagenknecht und Bartsch erneut an Fraktionsspitze gewählt
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21:11 17.10.2017
Sahra Wagenknecht beklagt die „permanenten internen Grabenkämpfe“. Quelle: Britta Pedersen
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Potsdam

Die Linksfraktion im Bundestag hat Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch erneut an ihre Spitze gewählt. Bartsch erhielt 80, Wagenknecht rund gut 75 Prozent der Stimmen, wie Teilnehmer einer Fraktionsklausur in Potsdam der Deutschen Presse-Agentur mitteilten.

Der Wahl war ein Machtkampf zwischen den Parteichefs Katja Kipping und Bernd Riexinger einerseits und Wagenknecht und Bartsch andererseits vorangegangen. Wagenknecht hatten den Parteichefs vorgeworfen, ihren Einfluss beschneiden zu wollen und mit Rückzug gedroht. 

Der Wahl ging ein Kompromiss bei der Geschäftsordnung der Fraktion voraus, den die Abgeordneten annahmen. Demnach schlug Parteichef Bernd Riexinger Wagenknecht und Bartsch zur Wahl vor.

Umstrittene Anträge, die den Parteivorsitzenden Kipping und Riexinger deutlich mehr Einfluss in der Fraktion geben sollten, kamen nicht komplett durch. Ein Antrag, der den Parteichefs ein Stimmrecht im Fraktionsvorstand geben sollte, wurde zurückgezogen. Allerdings sollen Kipping und Riexinger ein erweitertes Rederecht im Bundestag bekommen.

Zuvor hatte Wagenknecht per Brief an die Abgeordneten mit Rückzug gedroht, falls sie und Bartsch durch die Anträge entmachtet werden sollten. Nach einer rund fünfstündigen Generaldebatte hatten sich Wagenknecht, Bartsch, Kipping und Riexinger am Abend in einem separaten Raum zurückgezogen, um den Kompromissvorschlag zu beraten. 

dpa

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Die Linken haben in ihrem internen Machtkampf am Abend auf einen Kompromiss zugesteuert.

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