Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik im Rest der Welt Zwei Drittel der Deutschen kritisieren Einfluss durch Erdogan
Nachrichten Politik Politik im Rest der Welt Zwei Drittel der Deutschen kritisieren Einfluss durch Erdogan
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:37 26.09.2018
Von New York nach Berlin: Am Donnerstag kommt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nach Deutschland. Quelle: imago/Xinhua
Berlin

Zwei Drittel der Deutschen erwarten von der Bundesregierung zusätzliche Anstrengungen, um den Einfluss der türkischen Regierung und der Erdogan-Partei AKP in Deutschland zu begrenzen. Das geht aus dem neuen RND-Wahlmonitor hervor, einer Repräsentativ-Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Auf die Frage, ob die Bundesregierung genug unternehme, um den Einfluss der türkischen Regierung und der Partei des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan hierzulande zu begrenzen, antworteten 67 Prozent der Befragten mit Nein. Acht Prozent waren der Meinung, die Bundesregierung unternehme in dieser Hinsicht genug. Fünf Prozent meinten, sie solle weniger tun, um den Einfluss von türkischer Regierung und AKP in der Bundesrepublik zu begrenzen. 20 Prozent antworten mit „Weiß nicht“.

Laut RND-Wahlmonitor sprechen sich 76 Prozent der Deutschen dafür aus, die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei endgültig zu beenden.

Von Rasmus Buchsteiner/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Kindergeld-Zahlungen an EU-Ausländer sind zuletzt gestiegen. Die Familienkassen legen im Kampf gegen Kindergeld-Missbrauch nach. Neue Mitarbeiter sollen für die Bekämpfung entsprechender Fälle eingesetzt werden. Zusätzlich unterstützt eine Taskforce bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen.

26.09.2018

Kassenpatienten in Deutschland sollen künftig schneller an Arzttermine kommen. Darauf zielt ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn ab, den das Kabinett heute auf den Weg gebracht hat.

26.09.2018

Es war das schwerste Erbe, das Außenminister Sigmar Gabriel seinem Nachfolger Heiko Maas hinterlassen hatte: Das zerrüttete Verhältnis zum Königreich Saudi-Arabien, dem Gabriel „Abenteurertum“ vorgeworfen hatte. Ein einziger Satz bringt nun die Wende.

26.09.2018