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Politik im Rest der Welt Zwei Krisenherde laufen heiß
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07:59 31.07.2017

Im Persischen Golf ist es nach Angaben aus Teheran zu einem weiteren Vorfall zwischen der amerikanischen Marine und iranischen Revolutionsgarden (IRGC) gekommen. Ein US-Hubschrauber habe sich am Freitag einem IRGC-Boot im mittleren Teil des Golfs angenähert, zitierte die Nachrichtenagentur Isna agestern eine Mitteilung der Revolutionsgarden. Der Helikopter habe einen Täuschkörper abgefeuert. Die Revolutionsgarden sprachen von einer „provokativen und unprofessionelle Aktion“ der US-Streitkräfte.

Am Dienstag hatte ein Schiff der US-Marine im Persischen Golf Warnschüsse abgegeben, nachdem sich ein IRGC-Boot genähert hatte. Im Persischen Golf kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit Schiffen der US-Marine und der Revolutionsgarden. Im vergangenen Jahr zählte das Pentagon 35 solcher Fälle. 2015 waren es 23.

Nach einem erneuten Raketentest Nordkoreas am Freitag haben die USA und Südkorea unterdessen mit einem gemeinsamen Manöver reagiert. Dabei seien Raketen ins Meer vor der südkoreanischen Ostküste gefeuert worden, teilte die US-Armee in Südkorea mit. Diese Systeme seien sehr schnell einsatzbereit und präzise. US-Präsident Donald Trump warf Pjöngjang eine „rücksichtlose und gefährliche Aktion“

vor. Ein Experte warnte, die Raketen könnten mittlerweile tatsächlich eine solch große Reichweite haben, dass sie die USA erreichen könnten.

UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Test ebenfalls. „Das ist schon wieder eine offensichtliche Verletzung von Resolutionen des UN-Sicherheitsrats“, sagte Guterres in New York. Er rief Nordkorea dazu auf, sich an seine Verpflichtungen zu halten und mit der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten. Ähnlich äußerte sich die Regierung in Peking. Südkorea und Japan beriefen nach dem Raketenstart ihre nationalen Sicherheitsräte ein.

LN

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