Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Politik Tragödie in Westafrika: 60 Tote bei Massenpanik
Nachrichten Politik Tragödie in Westafrika: 60 Tote bei Massenpanik
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:35 02.01.2013
In der westafrikanischen Metropole Abidjan ist es zu einer Massenpanik gekommen. Karte: StepMap.de
Abidjan

In der Nähe des Stadions sei es in einigen wenig beleuchteten Straßen zu einem enormen Gedränge gekommen. „Es brach Panik und Angst aus, ich dachte ich würde ersticken. Mein Freund fiel hin und wurde zu Tode getrampelt“, schilderte die 19-jährige Rita Amah der Nachrichtenagentur dpa die Ereignisse.

Unter den Toten und Verletzten seien sehr viele Kinder und Jugendliche, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur AIP. Noch am Dienstagvormittag waren am Unglücksort zahllose Schuhe und zerrissene Kleider zu sehen. Viele verzweifelte Eltern suchten nach ihren vermissten Kindern. Es ist eine Tradition in der Elfenbeinküste, dass die Familien mit allen Kindern zu Silvester auf die Straße gehen und feiern.

Der Minister für Jugend und Familie, Alain Lobognon, besuchte am Dienstag Verletzte in den Kliniken der Stadt. Er forderte seine Mitbürger auf, Blut zu spenden. Am Dienstag waren nach Angaben des Arztes Patrice Kouakou vom Universitätskrankenhaus der Stadt noch 50 Verletzte in den Hospitälern. Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen, sagte er.

Innenminister Hamed Bakayoko versicherte, dass die Ursachen für die Massenpanik genau untersucht werden würden. Die Verantwortlichen für mögliche Versäumnisse bei den Sicherheitsmaßnahmen würden zur Rechenschaft gezogen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Verbesserung der Lebensbedingungen im Land zum obersten Ziel im neuen Jahr erklärt und zum Ende der Feindschaft zu Südkorea aufgerufen.

02.01.2013

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat bessere Lebensbedingungen im Land zum obersten Ziel im neuen Jahr erklärt. Gleichzeitig rief er zum Ende der Feindschaft zu Südkorea aufgerufen.

01.01.2013

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat die Verbesserung des Lebensbedingungen der Bevölkerung zum obersten Ziel im neuen Jahr erklärt. Er rief auch zum Ende der Feindschaft zu Südkorea auf.

01.01.2013