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Tropenstürme in der Karibik und auf den Philippinen

Karibik Tropenstürme in der Karibik und auf den Philippinen

„Sandy“ und „Son-Tinh“ ziehen Spuren der Verwüstung durch die Karibik und die Philippinen. Regenfälle und Erdrutsche bringen den Verkehr zum Erliegen, mehrere Menschen sterben.

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«Sandy» ist jetzt zu einem Hurrikan angewachsen.

Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA)

Mexiko-Stadt. „Sandy“ und „Son-Tinh“ ziehen Spuren der Verwüstung durch die Karibik und die Philippinen. Regenfälle und Erdrutsche bringen den Verkehr zum Erliegen, mehrere Menschen sterben. Bis Freitag sollen die Stürme weiterziehen.

Wirbelstürme haben in der Karibik und auf den Philippinen Todesopfer gefordert und schwere Schäden angerichtet. Der Hurrikan „Sandy“ erreichte am Donnerstagmorgen (Ortszeit) Kuba. Zuvor war der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Stundenkilometern über Jamaika hinweggezogen. Wie lokale Medien meldeten, kamen dabei ein Mann in Jamaika und eine Frau in Haiti ums Leben. Der Mann starb, als ein von einer Erdlawine gelöster Felsbrocken auf sein Haus stürzte, die Frau ertrank in einem Hochwasser führenden Fluss.

Der Sturm richtete zudem schwere Schäden an. In ganz Jamaika und in den östlichen Provinzen Kubas von Holguin bis Guantánamo herrschte Hurrikanalarm. Mehr als 1000 Jamaikaner flohen aus gefährdeten Gebieten in Notunterkünfte. Den Berechnungen der Meteorologen des US-Hurrikanzentrums in Miami zufolge soll „Sandy“ als nächstes auf die Bahamas und später Florida zusteuern.

Auf den Philippinen nahm Tropensturm „Son-Tinh“ an Stärke zu, nachdem er am Donnerstag auf Land traf und erreichte Windstärken von mehr als 75 Kilometern pro Stunde. Wie die Behörde für Katastrophenschutz mitteilte, starb in der Provinz Marinduque eine 88-jährige Frau an Unterkühlung. In der Provinz Cebu wurde ein Mann von einer Schlammlawine verschüttet. Zudem wurden sechs Menschen vermisst, unter ihnen zwei Kinder. Viele Fähren mussten in den Häfen bleiben, und die Behörden ordneten eine Unterbrechung des Flugverkehrs an. Mehr als 16 000 Reisende saßen fest.

Schwere Regenfälle lösten Überschwemmungen und Erdrutsche aus. Aus mehreren Provinzen wurden Stromausfälle gemeldet. Der Sturm bewegt sich nach Angaben der Wetterbehörde Richtung Nordwesten und wird voraussichtlich am Freitag das Gebiet der Philippinen verlassen.

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