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Seite Drei Auf dem roten Teppich — von Glamour bis Baseball-Cap
Nachrichten Seite Drei Auf dem roten Teppich — von Glamour bis Baseball-Cap
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02:24 03.11.2013
Idül Üner, Buket Alakus und Linde Fröhlich (v.l.)
Lübeck

Es ist kurz nach 19 Uhr, als die ersten Limousinen vor dem Theater anhalten. Die ersten prominenten Gäste auf dem roten Teppich sind die Brüder Oscar und Gustav Giese. Die beiden Kopenhagener, die im dänischen Gewinner-Film „Der Nordwesten“ die Hauptrollen spielen, sind bestens gelaunt. „Wir fühlen uns in Lübeck wie zu Hause“, sagt Gustav Giese, für den es der erste Besuch in der Hansestadt ist. „Die Deutschen sind wie die Dänen. Wir haben vergangene Nacht im ,Parkhaus‘ Party gemacht. Da gab es viel Bier und Wodka zu trinken. Das war klasse.“

Die Hamburger Schauspielerin Pheline Roggan ist Stammgast bei den Nordischen Filmtagen. Die 32-Jährige bringt mit ihrem Outfit Glamour auf den roten Teppich. Sie trägt eine weiße Bluse, einen kurzen schwarzen Rock mit Schleppe, hohe Schuhe und knallrot lackierte Fußnägel. „Ich freue mich immer, wenn ich mich hier in Lübeck über die neuesten Werke aus der Region informieren kann.“

  Ask Hasselbalch hat sich dagegen für legere Kleidung entschieden. Der Regisseur des dänischen Kinder- und Jugendfilms „Antboy“ trägt zu schwarzer Hose und blauem Sakko Turnschuhe und eine Baseball-Cap. „Lübeck ist für mich die Kirchen- und Marzipanstadt“, sagt er lachend. „Die Kombination gefällt mir gut.“

Der norwegische Schauspieler Tobias Santelmann („Ich bin dein“, „Chasing the Wind“) ist zum zweiten Mal bei den Nordischen Filmtagen dabei. „Das Festival ist etwas Besonderes“, sagt er. „Die Zuschauer sind echte Filmliebhaber und auch die Gala gefällt mir. Hier sind die Filme wichtig und nicht so sehr, was die Leute anhaben.“ Auch Christoph Thoke, Co-Produzent vom isländischen Eröffnungsfilm „Von Pferden und Menschen“, kommt gerne zur Filmpreisgala. „So eine Gala ist immer ein Sahnehäubchen.“

  Iram Haq, norwegisch-pakistanische Regisseurin („Ich bin dein“), schwebt im schwarzen Kleid durch das Foyer des Theaters und verbreitet einen Hauch Hollywood-Glamour. „Es ist toll hier.

Ich habe eine gute Zeit und das Festival ist einfach großartig“, sagt sie.

Auch Rolf Hille, Gründer der Nordischen Filmtage, lässt sich die Filmpreisnacht nicht nehmen. „Ich freue mich, hier zu sein.“ Idül Üner, Schauspielerin („Einmal Hans mit scharfer Soße“), hat fast die Vorführung ihres eigenen Films verpasst. „Ich hatte meinen Zug nicht bekommen und konnte nur die Hälfte sehen.“ Zur Filmpreisgala kam sie aber pünktlich. „Es ist toll, so viele Filmschaffende zu treffen.“

jd/mg

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