Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Seite Drei Begrenzter Lebensraum und Bejagung — das Schicksal der Urrinder
Nachrichten Seite Drei Begrenzter Lebensraum und Bejagung — das Schicksal der Urrinder
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:15 01.11.2013
Lübeck

Im 18. Jahrhundert gab es die letzten frei lebenden Wisente in Ostpreußen, Ungarn und Rumänien. Neben einigen Tieren im Kaukasus überlebte lediglich im Urwald von Bialowieza (Masuren), dem letzten und größten prähistorischen Waldkomplex in Europa, eine größere Herde bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Der letzte freilebende Wisent wurde 1927 im Kaukasus geschossen.

2004 lebten in Polen, Weißrussland, der Ukraine, Russland, Litauen und der Slowakei wieder 29 freie und zwei halbfreie Populationen.

Der Wisent ist das größte Säugetier Europas und das letzte noch lebende Wildrind des Kontinents. Höhlenzeichnungen belegen die Bedeutung der Ahnen des europäischen Wisents für den prähistorischen Menschen Europas.

Wisentgehege im Norden:

Damerower Werder: Anfahrt: Über A 20 und A 19 (Abfahrt Linstow). Geöffnet 10-17 Uhr. (www.wisentinsel.de). Fredeburg: Anfahrt: Über B 207 Richtung Ratzeburg.

Tiere im Gatter vom Waldweg aus jederzeit zu besichtigen. (www.naturpark-lauenburgische-seen.de). Kropp: Anfahrt: Über A 7, Abfahrt Owschlag. Im Winter geschlossen.

(www.weidelandschaften.de)

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige