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Seite Drei Chronik der Katastrophe
Nachrichten Seite Drei Chronik der Katastrophe
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18:15 06.07.2013

13. Januar 2012: Die „Costa Concordia“ rammt vor der italienischen Insel Giglio einen Felsen und kentert. An Bord sind mehr als 4200 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

17. Januar: Kapitän Schettino wird unter Hausarrest gestellt.

18. Juni: Die Bergung des Wracks beginnt, sie soll etwa ein Jahr dauern.

5. Juli: Schettino wird aus dem Hausarrest entlassen.

11. Juli: In einem Interview spricht Schettino von einem „banalen Unfall“, bittet aber auch um Vergebung.

13. September: Laut einem Gutachten hat eine Kette von Irrtümern und Mängeln zu dem Unglück geführt. So soll der indonesische Steuermann Anweisungen nicht gleich verstanden haben.

20. Oktober: Nach Ende einer einwöchigen Beweisaufnahme in der Stadt Grosseto hat sich die Verantwortung des Kapitäns aus Sicht der Staatsanwaltschaft bestätigt.

2. November: Das Wrack der „Costa Concordia“ ist gesichert. Es kann jetzt nicht mehr in tiefes Wasser absinken.

15. April 2013: Rund 15 Monate nach der Havarie beginnen vor einem Gericht in Grosseto erste Voranhörungen zu einem möglichen Prozess. Die Staatsanwaltschaft hatte im Februar gefordert, ein Verfahren gegen Schettino und fünf weitere Beschuldigte zu eröffnen.

LN

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