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Fußball-Mächtige und Geldgeber

Hannover Fußball-Mächtige und Geldgeber

Die fünf wichtigsten Personen im Kurzporträt.

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Soll Millionen gezahlt haben: Milliardär und Ex-Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus.

Hannover. Fünf Akteure spielen eine zentrale Rolle im möglichen Skandal um die Vergabe der Fußball-WM 2006. Das vierköpfige Organisationskomitee (OK) bestand aus Franz Beckenbauer, Horst R. Schmidt, Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach. Dazu kommt der ehemalige Adidas-Chef Robert LouisDreyfus. Vorsitzender des OK war Beckenbauer; Schmidt, Zwanziger und Niersbach fungierten als Vizepräsidenten. Die Fünf im Kurzporträt:

Robert Louis-Dreyfus: RLD, wie er in der Fußballszene genannt wird, war von 1994 bis 2001 Adidas-Chef. Der gebürtige Pariser, der 2009 an Leukämie starb, machte Adidas vom fränkischen Mittelständler zum Weltkonzern. Der Milliardär vervielfachte den Umsatz, war mit Uli Hoeneß befreundet und lieh ihm Millionen, mit denen der Bayernboss an der Börse spekulierte.

Franz Beckenbauer: Es gibt kaum einen Superlativ, der ihm nicht angedichtet wurde. Bei der WM sahen die Zuschauer fast immer das gleiche Bild: Beckenbauer, der per Hubschrauber einschwebt, eilt auf die Tribüne. Kurz vorm Schlusspfiff hastet er wieder zum Helikopter und sieht so drei Viertel aller WM-Spiele. Schon im Vorfeld hatte er die deutsche Bewerbung als Botschafter unterstützt.

Horst R. Schmidt: Im Jahr 2006 war er DFB-Generalsekretär und verantwortete solche Kernbereiche wie Turnierorganisation, Stadien, Hotel- und Unterbringungsfragen und Ticketing.

Schmidt war auch zentraler Ansprechpartner des Weltverbandes Fifa in der Gesamtorganisation. Gestern sagte er: „Mir war von einer schwarzen Kasse nichts bekannt. Die Stimmen sind nicht gekauft worden.“

Theo Zwanziger: Der CDU-Politiker war von 2006 bis 2012 DFB-Präsident, bei der WM zeichnete er für Finanzen, Personal und Recht verantwortlich. Gestern noch forderte er den kompletten Rücktritt des Fifa-Exekutivkomitees.

Wolfgang Niersbach: Mittlerweile ist Niersbach DFB-Präsident, gilt als möglicher Nachfolger des suspendierten Fifa-Chefs Sepp Blatter. Bei der Weltmeisterschaft 2006 war er für die gesamte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des OK zuständig.

LN

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