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Professor Grzimek und „Bonanza“ — so war das Fernsehen früher

Hamburg Professor Grzimek und „Bonanza“ — so war das Fernsehen früher

Die Geschichte des Fernsehens als Massenphänomen begann Anfang der 50-er Jahre. Die Zuschauerzahl entwickelte sich rasant.

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Wer ist der Schönste? Dieter Thomas Heck (l.) mit Heino 1970.

Quelle: Ullstein Bild

Hamburg. Unser erster Fernseher, das war irgendwann in den 60-ern — ein kleines Ding, das Schwarzweiß flimmerte und einen Drehknopf zur Sendersuche hatte, wie ein Radio. Man konnte die „Tagesschau“ gucken, „Lolek und Bolek“ oder „Lassie“. Wenn der Empfang zu schlecht war, musste Papa aufs Dach und an der Antenne ruckeln.

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Professor Bernhard Grzimek (1909-87) begeisterte mit Tieren.

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1950 ging‘s los. Damals schlossen sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Länder zur ARD zusammen. Am ersten Weihnachtstag 1952 wurde erstmals von Hamburg aus ein regelmäßiges Programm ausgestrahlt. Nur: Kaum jemand schaute zu. Denn bis dahin gab es in Deutschland erst rund 5000 Fernsehgeräte. Erst 1957 überschritt die Zahl der Fernsehteilnehmer die Millionengrenze.

Von Anfang an dabei: Die Tagesschau — allerdings erst ab 1956 täglich. Auch Fußball und Kabarett gehörten vom ersten Tag an zum Programm.

1963 eröffnete das zweite deutsche Fernsehen: Das ZDF. Damit begann die Geschichte der Mainzelmännchen. Und 1964 waren schon zehn Millionen Geräte angemeldet.

Die meiste Zeit des Tages blieb die Kiste aber aus. Sendungen begannen unter der Woche meist gegen 17 Uhr. Außer dem Testbild gab es vorher nichts zu sehen.

An den Wochenendnachmittagen, liefen Serien wie „Fury“, „Flipper“, „Die Kinder von Bullerbü“, „Die kleinen Strolche“ oder die „Augsburger Puppenkiste“. Typische Samstag-Nachmittagsserien waren „Daktari“, „Tarzan“. Sonntags kamen beliebte Western-Serien: „Bonanza“ und „Rauchende Colts“. Wenn abends Professor Grzimek in „Ein Platz für Tiere“ von „possierlichen Tierchen“ berichtete oder aus „Serengeti darf nicht sterben“ zitierte, durften auch Kinder manchmal noch vorm Fernseher sitzen.

Ab 1967 gab‘s das Ganze in Farbe. 1970 startete der erste Tatort. Ab 1974 produzierte Rudi Carrell „Am laufenden Band“, seit 1969 die „Hitparade“ mit Dieter Thomas Heck. Unvergessen: „Disco“ mit Ilja Richter, von 1971-82. „Dallas“ (1981-91 in der ARD) mit Larry Hagman als J.R Ewing entwickelte sich in den 80-ern zur erfolgreichsten Serie weltweit.

Zeitgleich mit dem Kabel-Pilotprojekt starteten 1984 schließlich die ersten privaten Programme. Seit 1996 wird digital gesendet. Heute haben rund 98 Prozent der deutschen Haushalte mindestens ein Fernsehgerät.  

M. Stöcklin

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