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Seite Drei Von „Lothar“ bis „Anatol“
Nachrichten Seite Drei Von „Lothar“ bis „Anatol“
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22:15 29.10.2013
Januar 2007: „Kyrill“ beschädigt auch den Berliner Hauptbahnhof.

München — Munich Re ist der weltgrößte Rückversicherer. Der Schaden durch Tief „Christian“ ist unklar, andere Orkane gingen aber in die Milliarden — die laut Munich Re zehn teuersten Winterstürme für die Gesamtwirtschaft in Europa:

Der Sturm „Lothar“ fordert zwei Tage nach Heiligabend 1999 in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Belgien und Frankreich 110 Menschenleben. Von den 11,5 Milliarden Euro Schaden sind 5,9 Milliarden versichert.

„Kyrill“ jagt im Januar 2007 über Deutschland und mehrere Nachbarstaaten. Es gibt 49 Tote und 7,8 Milliarden Euro Schäden (4,5).

„Daria“ verursacht Anfang 1990 in Deutschland und angrenzenden Ländern Schäden von 5,9 Milliarden Euro (4,4) und fordert 94 Tote.

65 Tote und 4,5 Milliarden Euro (2,3) Schaden sind die Bilanz, als „Xynthia“ im Februar 2010 von Portugal bis Großbritannien wütet.

Im Januar 2005 hält Wintersturm „Erwin“ Deutschland, Skandinavien, Großbritannien und das Baltikum in Atem — 18 Tote, 4,5 Milliarden Euro Schaden (2,0).

„Martin“ zieht Ende 1999 eine Spur der Verwüstung durch Frankreich, Spanien und die Schweiz — 30 Tote, 4,1 Milliarden Euro Schaden (2,5).

Wintersturm „Klaus“ fordert im Januar 2009 in Frankreich, Spanien und Italien 26 Menschenleben. Die Höhe der Schäden beziffern die Experten mit 4 Milliarden Euro (2,4).

18 Menschen bringt der Wintersturm „87J“ im Oktober 1987 in Frankreich, Spanien, Großbritannien und Norwegen den Tod. Der Schaden: 3,5 Milliarden Euro (2,8).

„Anatol“ wütet im Dezember 1999 von Großbritannien bis Russland. 20 Menschen werden getötet. Schaden: 3 Milliarden Euro (2,4).

„Vivian“ tobt im Februar 1990 über Nordeuropa. 52 Menschen sterben, die Schäden belaufen sich auf gut 2,7 Milliarden Euro (1,7).

LN

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