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Gwyneth Paltrow sagt in Prozess gegen Stalker aus

Los Angeles Gwyneth Paltrow sagt in Prozess gegen Stalker aus

Berühmtheit bedeutet nicht nur, schick angezogen bei Gala-Events fotografiert zu werden. Viele Prominente haben Probleme mit Stalkern. Gwyneth Paltrow wehrt sich gegen einen solchen Verfolger.

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Gwyneth Paltrow fühlt sich bedroht.

Quelle: Ursula Düren/archiv

Los Angeles. Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow (43) hat mehrere Stunden lang vor Gericht gegen einen Stalker ausgesagt. In dem Prozess in Los Angeles geht es um Vorwürfe gegen einen 66-jährigen Mann, der die Schauspielerin nach US-Medienberichten seit Jahren belästigt haben soll.

Er soll ihr Briefe und Pakete geschickt haben - teils mit sexuellen und religiösen Inhalten. Außerdem soll er das Haus von Paltrows Eltern aufgesucht haben.

Die 43-Jährige wischte sich Tränen aus dem Gesicht, als sie ihre Aussage machte. Sie gab an, seit vielen Jahren Angst vor dem Mann zu haben. Sicherheitsmaßnahmen habe sie verstärkt und sich einen Wachhund angeschafft, um ihre Familie zu schützen, sagte Paltrow. Sie zitierte aus mehreren Briefen, die ihr der Mann geschickt habe. Demnach äußerte er unter anderem den Wunsch, sie zu heiraten, schrieb aber auch von ihrem Tod. Einige Briefe sollen auch an den Ex-Ehemann der Schauspielerin, den Sänger Chris Martin, adressiert gewesen sein.

Der Beschuldigte aus dem US-Staat Ohio war im vorigen Jahr festgenommen worden. Bereits 1999 hatte der aufdringliche Fan der Schauspielerin nachgestellt. Ein Richter schickte den Mann 2001 in eine geschlossene psychiatrische Klinik. Nach seiner Entlassung habe er von 2009 an wieder Briefe geschrieben, berichteten US-Medien unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.

Die Verteidiger des Angeklagten sehen keine Schuld ihres Mandanten. Zwar habe dieser Briefe an die Schauspielerin geschickt, allerdings seien diese weder bedrohend noch pornografisch gewesen. Im Falle eines Schuldspruchs drohen dem Mann mehrere Jahre Haft.

dpa

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