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Wetternews
30.01.2015
2015 startet warm
Nach einem viel zu warmen Jahr 2014 setzten sich auch im Januar diesen Jahres die zu hohen Temperaturen fort. Schuld daran ist die starke Westwinddrift, die uns milde Luft vom Atlantik bringt.
Nachdem das Jahr 2014 schon mehr als 2 Grad zu warm ausgefallen war, setzten sich die zu hohen Temperaturen auch im Januar fort. Im Westen ist der zweite Wintermonat bisher 1,5 Grad zu warm, im Osten und Südosten bereits 3,5 bis 4 Grad. Damit liegt der Januar deutlich über den klimatischen Mittelwerten von 1961 bis 1990. Da die hohen Temperaturen nicht aus einer erhöhten Sonnenscheindauer resultieren, ist die Westwinddrift über dem Nordatlantik wohl die größte Wärmequelle. Viele Wolken drückten die Summe der Sonnenstunden deutschlandweit 10 bis 40 Prozent unter die Normalwerte. Ebenso gelangte mit den vielen Wolken auch mehr Niederschlag zu uns. Dies spiegelt sich in den entsprechenden Messwerten wider. Den Norden erreichte 20 bis 80 % mehr Regen, die Mitte und den Süden 10 bis 40 % mehr. In der Mitte liegen jedoch die statistischen Werte örtlich leicht unter den Normalwerten. Die Prognosen zeigen derzeit, dass der Februar wohl etwas mehr Winter bringen wird, als der Januar. Doch der Blick in die Zukunft reicht nicht weit und so bleibt der langfristige Trend weiterhin offen, so wetter.net.
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