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Wetternews
20.04.2014
Weiterhin Schwierigkeiten bei der Bergung der koreanischen Fähre
Immer noch werden viele Menschen vor Korea vermisst. Auch die Bergung der gesunken Fähre gestaltet sich schwierig. Starke Windböen und die Meeresströmung behindern die Rettungsversuche.
Wie sich die Unfälle gleichen. Auch bei der koreanischen Fähre ist sehr wahrscheinlich menschliches Versagen Ursache des Unglücks mit vielen Vermissten. Auch hier war der verantwortliche Kapitän zum Zeitpunkt des Unglücks nicht am Ruder, als die Fähre auf einen Felsen lieft. Auch hier hatte der Schiffsführer als einer der ersten Menschen die sinkende Fähre verlassen, ähnlich wie bei der Costa Concordia an der italienischen Küste. Ob die noch mehr als 250 vermissten Menschen lebend gerettet werden können, ist zweifelhaft. Denn vor der Südwestküste Südkoreas gibt es wechselhaftes Wetter. So zog in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Regengebiet durch, ein nächstes folgt im 24-Stunden-Takt. Dabei frischt der Nordostwind immer wieder auf und erreicht Geschwindigkeiten von 20 bis 28 km/h. Dazu kommt eine relativ starke Meeresströmung von derzeit 1 bis 1,5 km/h, die sich in südöstliche Richtung bewegt. Erst von Ostermontag an sorgt ein Hoch für weniger Wind und für trockenes Wetter. Bei der dann relativ ruhigen See könnte man einen weiteren Rettungsversuch wagen.
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